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Spritz selber machen – fertig angerichtet und serviert

Spritz selber machen

Drei Bausteine im Verhältnis 3:2:1 – und aus einem Rezept werden alle Spritz-Varianten der Aperitivo-Karte.

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Vorbereitung
5 Min.
Koch-/Backzeit
–
Gesamt
15 Min.
Schwierigkeit
Einfach
Kalorien
175 kcal
Portionen
1
Vorbereiten
5 Min.
Ruhen & Ziehen
10 Min.

Davon 5 Min. aktiv am Herd – der Rest läuft von allein.

Kein Rühren, kein Barlöffel: Der Schaumwein kommt zuerst ins eisgefüllte Glas, der schwerere Bitter langsam hinterher – er mischt den Drink beim Absinken von allein durch. Welchen Bitter du nimmst, ist deine Sache – bei Aperol, Campari und Select bleibt das Handwerk dasselbe.

Warum das funktioniert

Aperitivo-Bitter stecken voller Zucker und sind damit schwerer als Schaumwein. Kommt der Bitter zuletzt und langsam ins Glas, sinkt er von allein nach unten und mischt den Drink auf dem Weg durch. Deshalb bleibt der Barlöffel liegen – jedes Rühren treibt die Kohlensäure aus.

Bau dir dein Rezept

Wähle in jeder Zeile eine Variante. Zutaten, Schritte, Kochmodus und Einkaufsliste stellen sich sofort darauf ein.

Er bestimmt Farbe, Süße und Alkohol. 60 ml auf ein Glas – das ist die „2“ im Verhältnis.

Deine Auswahl: Aperol · Prosecco · Orangenscheibe

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Schritt-für-Schritt-Anleitung

Unsere besten Tipps

  • Miss das Verhältnis 3:2:1 einmal wirklich ab. Danach sitzt es im Auge, und du brauchst den Messbecher nie wieder.
  • Auch der Bitter gehört kalt. Eine zimmerwarme Flasche schmilzt Eis, und Schmelzwasser macht aus dem Spritz ein müdes Glas.
  • Campari und Cynar vertragen einen Schuss Soda mehr als Aperol. Ohne die zusätzliche Verdünnung kippt der Drink ins Medizinische.

Leckere Varianten

Spritz für die Karaffe

Alles außer dem Eis im Verhältnis 3:2:1 in einer Karaffe ansetzen und kalt stellen. Erst beim Servieren über Eis gießen, sonst verwässert die ganze Menge.

Weniger Zucker

Schaumwein als Brut Nature statt Extra Dry wählen und den Bitter auf 45 ml senken. Das spart rund 30 kcal je Glas, ohne dass der Drink dünn wird.

Nährwerte

Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir

Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:

  • Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
  • Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
  • Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
  • Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.
  • Bei Baukasten-Rezepten gilt die Zahl für die Standardauswahl. Eine andere Kombination verschiebt sie, manchmal deutlich.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Für welche Kombination gelten die Nährwerte?

Für die Standardauswahl: Prosecco, Aperol, Orangenscheibe. Mit einem anderen Bitter oder Schaumwein stimmen Kalorien, Zucker und Alkohol nicht mehr – die Angaben sind dann nur noch ein Anhaltspunkt.

Wie viele Kalorien hat ein Spritz?

Mit Prosecco und Aperol etwa 175 kcal, mit Campari rund 220 kcal, mit alkoholfreiem Bitter und Sekt etwa 75 kcal. Den größten Teil macht in allen Fällen der Zucker im Bitter aus, nicht der Alkohol.

Was ist der Unterschied zwischen Aperol und Aperol Spritz?

Aperol ist der Likör allein, ein Aperitivo-Bitter mit 11 Prozent Alkohol. Aperol Spritz ist der fertige Drink daraus: Prosecco, Aperol und Soda im Verhältnis 3:2:1 über viel Eis. Pur ist Aperol den meisten deutlich zu süß.

Kann ich Spritz mit Sprite oder Limonade machen?

Möglich, aber dann ist es kein Spritz mehr, sondern ein sehr süßer Longdrink. Sodawasser ist ungesüßt und hat genau die Aufgabe, den zuckerreichen Bitter zu strecken. Mit Limonade addierst du Zucker zu Zucker.

Muss Aperol in den Kühlschrank?

Muss er nicht, hilft aber. Durch Zucker und wenig Alkohol verdirbt Aperol nicht, eine kalte Flasche schmilzt aber weniger Eis. Nach dem Öffnen bleibt er ein Jahr und länger gut und verliert nur an Frische.

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