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Select Spritz – fertig angerichtet und serviert

Select Spritz

Der Spritz, den man in Venedig bekommt, wenn man einfach „uno spritz“ bestellt – mit Select und einer Olive.

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Vorbereitung
5 Min.
Koch-/Backzeit
Gesamt
5 Min.
Schwierigkeit
Einfach
Kalorien
187 kcal
Portionen
1

Der Spritz, den man in Venedig bekommt, wenn man einfach „uno spritz“ bestellt – mit Select und einer Olive. Select wird seit 1920 in Venedig hergestellt und ist dort das, was Aperol im Rest der Welt ist: würziger, weniger süß und mit einer klaren Wacholdernote. Die grüne Olive statt der Orangenscheibe ist kein Gag, sondern die venezianische Regel.

Warum das funktioniert

Select liegt mit 17,5 Prozent Alkohol genau zwischen Aperol mit 11 und Campari mit 25 Prozent, und das ist der Grund für seinen Ruf als der ausgewogene Spritz-Bitter. Entscheidend ist aber die Olive: Ihr Salz senkt die Wahrnehmungsschwelle für Süße nicht, sondern hebt sie an – salzig und bitter unterdrücken sich gegenseitig auf der Zunge, weshalb der Drink nach einem Bissen Olive milder und runder schmeckt als davor. Genau darum reicht man in Venedig zum Aperitivo grundsätzlich etwas Salziges, und nicht nur aus Gastfreundschaft.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Unsere besten Tipps

  • Eine große, feste Olive nehmen, am besten Bella di Cerignola oder Castelvetrano. Kleine, weiche Oliven zerfallen im Glas und trüben den Drink.
  • Select ist außerhalb Italiens seltener zu bekommen als Aperol. Ein guter Ersatz ist ein roter Aperitivo mittlerer Stärke – nur nicht Campari, der ist deutlich bitterer.
  • Wer den Spritz herber mag, nimmt statt Prosecco einen trockenen Crémant. Die feinere Perlage passt gut zur würzigen Richtung von Select.

Leckere Varianten

Spritz con Cynar

Select durch Cynar ersetzen: erdig, artischockenbitter und in Venedig ebenfalls verbreitet. Dann unbedingt einen Schuss Soda mehr, sonst wird es zu herb.

Mit Salzmandeln

Kein anderer Drink, aber die venezianische Art zu servieren: eine kleine Schale gesalzener Mandeln dazu. Derselbe Effekt wie die Olive, nur über den ganzen Aperitivo verteilt.

Nährwerte

Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir

Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:

  • Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
  • Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
  • Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
  • Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Select und Aperol?

Select hat 17,5 Prozent Alkohol gegenüber 11 bei Aperol, schmeckt spürbar weniger süß und bringt eine Wacholder- und Rhabarbernote mit. Aperol ist zugänglicher, Select ist das, was in Venedig als der eigentliche Spritz gilt.

Warum eine Olive und keine Orangenscheibe?

Das ist die venezianische Tradition und hat einen geschmacklichen Grund: Salz und Bitterkeit unterdrücken sich auf der Zunge gegenseitig, wodurch der Drink runder wirkt. Zu Aperol passt die Orange besser, weil dort die Süße im Vordergrund steht.

Wie viele Kalorien hat ein Select Spritz?

Etwa 185 kcal pro Glas und damit leicht über dem Aperol Spritz mit rund 175 kcal. Select hat zwar etwas weniger Zucker, dafür deutlich mehr Alkohol – und Alkohol trägt mit 7 Kilokalorien je Gramm fast doppelt so viel bei wie Zucker.

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