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Limoncello Spritz – fertig angerichtet und serviert

Limoncello Spritz

Die süditalienische Antwort auf den Aperol Spritz: Zitronenlikör, Prosecco und ein Blatt Basilikum.

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Vorbereitung
5 Min.
Koch-/Backzeit
Gesamt
5 Min.
Schwierigkeit
Einfach
Kalorien
208 kcal
Portionen
1

Die süditalienische Antwort auf den Aperol Spritz: Zitronenlikör, Prosecco und ein Blatt Basilikum. Statt der Bitterstoffe trägt hier die Säure den Drink, was ihn an heißen Tagen deutlich zugänglicher macht als sein oranges Vorbild. An der Amalfiküste ist er kein Trend, sondern seit jeher der Standard.

Warum das funktioniert

Limoncello ist mit rund 30 Prozent Alkohol und knapp 37 Gramm Zucker je 100 Milliliter beides zugleich: hochprozentig und sehr süß. Pur ist das schwer trinkbar, im Spritz löst sich der Widerspruch, weil Prosecco und Soda die Zuckerkonzentration halbieren und die Kohlensäure die Süße auf der Zunge zusätzlich maskiert – ein Effekt, den man von Limonade kennt, die entgast plötzlich viel zu süß schmeckt. Das Basilikumblatt ist deshalb kein Dekor: Sein Hauptaromastoff Linalool ist mit den Terpenen der Zitronenschale eng verwandt und verlängert den Zitrusanteil im Nachhall.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Unsere besten Tipps

  • Selbst gemachter Limoncello ist meist deutlich intensiver als gekaufter. Dann mit 30 statt 40 Millilitern anfangen und nachjustieren.
  • Unbehandelte Zitronen nehmen. Die Scheiben liegen im Getränk, und Schalenwachs schmeckt man heraus.
  • Zu süß geraten? Ein Spritzer frischer Zitronensaft rettet das Glas zuverlässiger als mehr Soda, weil er die Süße kontert statt sie nur zu verdünnen.

Leckere Varianten

Mit Minze statt Basilikum

Sechs Minzblätter statt Basilikum ergeben eine deutlich frischere, fast mojitohafte Richtung.

Alkoholfrei

Limoncello durch 30 ml Zitronensirup und einen Spritzer Zitronensaft ersetzen, dazu alkoholfreien Sekt. Kommt dem Original erstaunlich nahe, weil hier ohnehin die Säure trägt.

Nährwerte

Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir

Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:

  • Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
  • Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
  • Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
  • Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Wie viele Kalorien hat ein Limoncello Spritz?

Rund 210 kcal pro Glas und damit etwas mehr als ein Aperol Spritz. Der Grund ist der Limoncello: Er hat mit etwa 37 Gramm Zucker je 100 Milliliter deutlich mehr Zucker und dazu fast dreimal so viel Alkohol wie Aperol.

Welcher Limoncello eignet sich?

Einer aus Amalfi- oder Sorrent-Zitronen, erkennbar an der eher blassgelben statt neongelben Farbe. Kräftig gefärbte Billigware trägt oft Aroma statt echter Schale und schmeckt im Spritz schnell nach Bonbon.

Kann ich ihn für mehrere Gäste ansetzen?

Ja. Limoncello und Zitronenscheiben in einer Karaffe vorbereiten und kalt stellen, Prosecco und Soda erst beim Einschenken dazugeben. So verwässert nicht die ganze Menge auf einmal.

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