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Rigatoni alla Norma – fertig angerichtet und serviert

Rigatoni alla Norma

Gebratene Auberginen, fruchtige Tomatensauce und salziger Ricotta salata, Siziliens Sommer auf dem Teller.

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Vorbereitung
20 Min.
Koch-/Backzeit
25 Min.
Gesamt
45 Min.
Schwierigkeit
Einfach
Kalorien
647 kcal
Portionen
4
Vorbereiten
20 Min.
Kochen & Backen
25 Min.

Der sizilianische Klassiker aus Catania: goldbraun gebratene Auberginen treffen auf eine aromatische Tomatensauce mit Basilikum, gekrönt von gehobeltem Ricotta salata. Benannt sein soll das Gericht nach Bellinis Oper „Norma“, ein Meisterwerk eben. Herzhaft, fruchtig und vegetarisch. Rigatoni halten die Sauce perfekt in ihren Röhren.

Warum das funktioniert

Auberginen sind im Anschnitt eine Schwammstruktur aus luftgefüllten Zellen, die Öl aufsaugen wie ein Papiertuch. Salzen zieht Wasser heraus, die Zellen fallen in sich zusammen, und der Schwamm nimmt beim Braten nur noch einen Bruchteil auf. Nebenbei wandern die bitteren Stoffe mit dem austretenden Wasser ab – bei modernen Sorten weniger wichtig als früher, für die Textur aber weiterhin entscheidend.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Unsere besten Tipps

  • Auberginen vor dem Braten salzen und trockentupfen, das reduziert Bitterkeit und Ölaufnahme deutlich.
  • Die Auberginen richtig goldbraun braten, nicht nur dünsten, die Röstaromen tragen das Gericht.
  • Ricotta salata gibt es nicht überall; gut abgetropfter Feta ist ein passabler Ersatz.

Leckere Varianten

Im Ofen

Auberginenwürfel mit Öl im Ofen bei 220 °C rösten statt braten, weniger Fett, tolle Röstaromen.

Vegan

Ricotta salata durch geröstete Mandeln oder Hefeflocken ersetzen.

Nährwerte

Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir

Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:

  • Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
  • Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
  • Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
  • Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Muss ich Auberginen wirklich salzen?

Bei modernen Sorten sind sie selten bitter, aber das Salzen zieht Wasser heraus, sodass sie beim Braten weniger Öl aufsaugen und schön goldbraun werden. Der Schritt lohnt sich.

Was ist Ricotta salata?

Ein gereifter, gesalzener und gepresster Ricotta, fest genug zum Hobeln, mild-salzig im Geschmack. Gibt es im gut sortierten Handel; ersatzweise fester Feta oder milder Pecorino.

Welche Pasta passt?

Kurze, hohle Formen wie Rigatoni oder Maccheroni, die Sauce und Auberginenstücke gut aufnehmen. Traditionell werden in Sizilien oft kurze Röhrennudeln verwendet.

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