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Foxaru
Hühnerfrikassee – fertig angerichtet und serviert

Hühnerfrikassee

Zartes Hühnerfleisch mit Champignons, Erbsen und Spargel in samtiger heller Sauce.

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Vorbereitung
20 Min.
Koch-/Backzeit
1 Std. 10 Min.
Gesamt
1 Std. 30 Min.
Schwierigkeit
Mittel
Kalorien
765 kcal
Portionen
4
Vorbereiten
20 Min.
Kochen & Backen
1 Std. 10 Min.

Ein Resteklassiker der cleveren Küche: Aus einem gekochten Suppenhuhn entstehen zartes Fleisch, kräftige Brühe und daraus eine feine helle Sauce. Champignons, Erbsen und ein Schuss Zitrone machen das Frikassee frisch und festlich. Klassisch mit Reis oder Butterreis und, wer mag, einem Blätterteig-Pastetchen.

Warum das funktioniert

Ein Suppenhuhn ist ein altes Tier mit viel Bindegewebe – kurz gebraten wäre es zäh, im langen Sud wird sein Kollagen zu Gelatine. Die landet in der Brühe und macht die spätere Sauce sämig, noch bevor Mehl und Butter ins Spiel kommen. Deshalb liefert ein Suppenhuhn beides in einem Arbeitsgang, während ein Hähnchenbrustfilet eine Brühe ergäbe, die nach nichts schmeckt und nichts bindet.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Unsere besten Tipps

  • Aus dem Suppenhuhn bekommst du Fleisch UND Brühe, nichts kaufen, alles selbst gemacht.
  • Kein Suppenhuhn zur Hand? Hähnchenschenkel garen schneller (ca. 35 Minuten) und bleiben saftig.
  • Ein Schuss trockener Weißwein in der Sauce macht das Frikassee eleganter.

Leckere Varianten

Mit Spargel & Blätterteig

Frikassee in vorgebackenen Blätterteig-Pastetchen anrichten, festliche Vorspeise oder Hauptgang.

Vegetarisch

Huhn weglassen, kräftige Gemüsebrühe nehmen und mit gebratenen Austernpilzen und Kichererbsen füllen.

Was bleibt übrig?

Dieses Rezept braucht nur die Eigelbe. Das Eiweiß hält sich drei Tage im Kühlschrank und lässt sich einfrieren – wegwerfen muss es niemand.

Nährwerte

Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir

Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:

  • Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
  • Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
  • Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
  • Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Kann ich Reste vom Brathähnchen verwenden?

Perfekt sogar. Dann nur die Sauce mit gekaufter oder gekochter Hühnerbrühe ansetzen und das gezupfte Fleisch am Ende erwärmen. Ein echtes Resteessen.

Wie wird die Sauce schön weiß?

Die Mehlschwitze nur hell anschwitzen, nicht bräunen, und weißen statt schwarzen Pfeffer nehmen. So bleibt die Sauce hell und fein.

Lässt sich Frikassee aufwärmen?

Ja, aber sanft und nur bis knapp unter den Siedepunkt, sonst kann die mit Eigelb gebundene Sauce ausflocken. Am besten im Topf bei kleiner Hitze.

Heißt es Hühnerfrikassee oder Hähnchenfrikassee?

Beides meint dasselbe Gericht. Gebräuchlich ist Hühnerfrikassee, weil klassisch ein Suppenhuhn verwendet wird und nicht ein junges Masthähnchen. Mit Hähnchenschenkeln funktioniert das Rezept trotzdem, sie garen nur schneller.

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