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Hühnerfrikassee – fertig angerichtet und serviert

Hühnerfrikassee

Ein Suppenhuhn liefert Fleisch und Brühe in einem Gang – daraus wird die helle Sauce.

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Vorbereitung
25 Min.
Koch-/Backzeit
1 Std. 20 Min.
Gesamt
1 Std. 45 Min.
Schwierigkeit
Mittel
Kalorien
765 kcal
Portionen
4
Vorbereiten
25 Min.
Kochen & Backen
1 Std. 20 Min.

Die Mehlschwitze darf keine Farbe nehmen, sonst wird die Sauce beige statt hell. Der Rest ist Warten: Eine Stunde köchelt das Huhn, danach kommt alles in einer Viertelstunde zusammen. Champignons, Erbsen und Zitrone machen es frisch.

Warum das funktioniert

Ein Suppenhuhn ist ein altes Tier und steckt voller Bindegewebe. In einer Stunde im Sud wird dessen Kollagen zu Gelatine. Die geht in die Brühe über und macht die Sauce sämig, bevor Mehl und Butter dazukommen. Nimm darum kein Brustfilet: Es gibt der Brühe nichts mit.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Unsere besten Tipps

  • Statt Suppenhuhn gehen vier Hähnchenschenkel. Sie sind nach 35 Minuten gar, liefern aber weniger kräftige Brühe.
  • Koch das Huhn am Vortag. Brühe und Fleisch halten zugedeckt zwei Tage im Kühlschrank.
  • Ein Schuss trockener Weißwein in der Sauce macht das Frikassee eleganter.

Leckere Varianten

In Pastetchen

Richte das Frikassee in vorgebackenen Blätterteig-Pastetchen an. Aus dem Hauptgang wird so eine festliche Vorspeise.

Vegetarisch

Lass das Huhn weg, nimm kräftige Gemüsebrühe und brate stattdessen Austernpilze an. Kichererbsen bringen die fehlende Sättigung.

Was bleibt übrig?

Dieses Rezept braucht nur die Eigelbe. Das Eiweiß hält sich drei Tage im Kühlschrank und lässt sich einfrieren – wegwerfen muss es niemand.

Nährwerte

Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir

Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:

  • Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
  • Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
  • Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
  • Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Kann ich Reste vom Brathähnchen verwenden?

Ja, sehr gut sogar. Setz die Sauce dann mit gekaufter Hühnerbrühe an und erwärm das gezupfte Fleisch erst ganz am Ende. Aus einem Rest wird so ein volles Essen.

Wie wird die Sauce schön weiß?

Die Mehlschwitze nur hell anschwitzen, nicht bräunen. Nimm außerdem weißen statt schwarzen Pfeffer, sonst sprenkeln dunkle Punkte die Sauce. Sahne und Eigelb machen sie am Ende noch etwas heller.

Lässt sich Frikassee aufwärmen?

Ja, aber nur bis knapp unter den Siedepunkt. Die mit Eigelb gebundene Sauce flockt aus, wenn sie kocht. Erwärm sie im Topf bei kleiner Hitze und rühr dabei, nicht in der Mikrowelle.

Heißt es Hühnerfrikassee oder Hähnchenfrikassee?

Beides meint dasselbe Gericht. Gebräuchlich ist Hühnerfrikassee, weil klassisch ein Suppenhuhn im Topf landet und kein junges Masthähnchen. Mit Hähnchenschenkeln gelingt das Rezept genauso, sie garen nur schneller.

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