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Vinaigrette Grundrezept – die 3:1-Formel – fertig angerichtet und serviert

Vinaigrette Grundrezept – die 3:1-Formel

Drei Teile Öl auf einen Teil Säure, dazu ein Löffel, der beides zusammenhält.

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Vorbereitung
5 Min.
Koch-/Backzeit
–
Gesamt
5 Min.
Schwierigkeit
Einfach
Kalorien
188 kcal
Portionen
8 Portionen

Salz löst sich nur in der Säure, deshalb kommt es zuerst hinein und das Öl erst ganz zum Schluss. In fünf Minuten steht ein Glas, das zwei Wochen hält und jeden Salat, jedes Ofengemüse und jede Bowl rettet.

Warum das funktioniert

Öl und Essig mischen sich nicht von allein – geschüttelt trennen sie sich nach Minuten wieder. Ein Emulgator wie Senf, Honig oder Tahini legt sich um die Öltröpfchen und hält sie in der Schwebe. Deshalb steht in dieser Formel immer ein Löffel davon, und deshalb kommt er vor dem Öl ins Glas.

Bau dir dein Rezept

Wähle in jeder Zeile eine Variante. Zutaten, Schritte, Kochmodus und Einkaufsliste stellen sich sofort darauf ein.

Ein Teil. Sie bestimmt den Charakter stärker als das Öl.

Deine Auswahl: Weißweinessig · Olivenöl · Senf · Schalotte & Kräuter

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Schritt-für-Schritt-Anleitung

Unsere besten Tipps

  • Kein Dijon-Senf da? Ein halber Teelöffel Mayonnaise bindet genauso gut, bringt aber keine Schärfe mit.
  • Zu sauer? Nicht mit Wasser strecken, sondern mit einem Löffel Öl. Wasser verdünnt die Bindung, und sie trennt sich innerhalb einer Stunde.
  • Doppelte Menge kostet keine Minute mehr. Ein volles Glas im Kühlschrank ist der Grund, warum an Werktagen überhaupt Salat auf den Tisch kommt.

Leckere Varianten

Klassische französische Vinaigrette

Weißweinessig, Olivenöl, Dijon-Senf, Schalotte und Kräuter. Das Original, an dem sich alles andere misst – und die Kombination, die auf jedem Blattsalat funktioniert.

Cremiges Tahini-Dressing

Zitronensaft, Olivenöl und Tahini, dazu Schalotte und Kräuter. Statt klar und leicht wird es dick und cremig – gut für Ofengemüse, an dem eine dünne Vinaigrette nach unten läuft.

Nährwerte

Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir

Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:

  • Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
  • Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
  • Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
  • Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.
  • Bei Baukasten-Rezepten gilt die Zahl für die Standardauswahl. Eine andere Kombination verschiebt sie, manchmal deutlich.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Für welche Kombination gelten die Nährwerte?

Für die Standardauswahl aus Weißweinessig, Olivenöl und Dijon-Senf, gerechnet auf 8 Portionen zu je 2 EL. Zwischen den Ölen ändert sich kaum etwas – Öl ist Öl. Mit Joghurt als Emulgator liegen die Kalorien deutlich niedriger.

Warum trennt sich mein Dressing trotzdem?

Entweder fehlt der Emulgator, oder das Öl kam zu schnell dazu. Beides ist reparabel: einen weiteren Teelöffel Senf ins Glas und noch einmal kräftig schütteln. Eine Vinaigrette ist eine instabile Emulsion – dass sie sich nach Stunden wieder trennt, ist normal und kein Fehler.

Wie viel Dressing braucht ein Salat?

Etwa 1 EL pro Person und Beilagensalat. Fang lieber zu knapp an und gib nach: Herausnehmen lässt sich Dressing nicht mehr, und Blattsalat fällt in 10 Minuten zusammen, wenn er darin schwimmt.

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