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Béchamelsauce – Grundrezept – fertig angerichtet und serviert

Béchamelsauce – Grundrezept

Butter, Mehl, Milch – zu gleichen Teilen Fett und Mehl, und die Milch in drei Schüben.

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Vorbereitung
5 Min.
Koch-/Backzeit
15 Min.
Gesamt
20 Min.
Schwierigkeit
Einfach
Kalorien
157 kcal
Portionen
6 Portionen
Vorbereiten
5 Min.
Kochen & Backen
15 Min.

Butter, Mehl, Milch – zu gleichen Teilen Fett und Mehl, und die Milch in drei Schüben. Die Mutter aller weißen Saucen, Grundlage für Lasagne, Auflauf, Croque Monsieur und Gratin. Wer sie einmal ohne Klumpen hinbekommt, braucht nie wieder eine Fertigsauce.

Warum das funktioniert

Klumpen entstehen, weil Mehl in Wasser sofort außen verkleistert und die trockene Mitte einschließt. Die Butter verhindert genau das: Sie umhüllt jedes Stärkekorn einzeln, sodass die Milch alle gleichzeitig erreicht. Deshalb Fett und Mehl zu gleichen Teilen – weniger Butter und die Hülle ist unvollständig. Das Aufschäumen der Mehlschwitze für zwei Minuten hat einen zweiten Zweck: Es nimmt dem Mehl den rohen Geschmack, ohne dass es Farbe annimmt, was die Sauce grau machen würde. Und die Milch kommt in drei Schüben statt auf einmal, weil eine kleine Menge Flüssigkeit sich klumpenfrei einrühren lässt und die nächste dann schon in eine fertige Emulsion läuft. Ihre volle Bindekraft erreicht Stärke erst bei etwa 95 Grad – deshalb muss die Sauce einmal aufkochen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Unsere besten Tipps

  • Fett und Mehl immer zu gleichen Teilen wiegen. 50 zu 50 ergibt eine Sauce, die nappiert, 60 zu 40 eine, die klumpt.
  • Milch zimmerwarm und in drei Schüben. Kalte Milch auf einmal ist der zuverlässigste Weg zu Klumpen, die kein Schneebesen mehr auflöst.
  • Doch Klumpen? Einmal durch ein feines Sieb streichen, und niemand merkt etwas. Der Stabmixer geht auch, macht die Sauce aber zäh.

Leckere Varianten

Sauce Mornay

80 g geriebenen Gruyère und einen Teelöffel Dijon-Senf in die fertige, vom Herd genommene Sauce rühren. Die Käsesauce für Gratins und Croque Monsieur – Käse gehört nie in die kochende Sauce, er wird sonst fadenziehend.

Ohne Milch

Butter durch Olivenöl und Milch durch Gemüsebrühe ersetzen. Ergibt eine Velouté – etwas dünner, deutlich herzhafter und die Basis für Frikassee und Ragout fin.

Nährwerte

Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir

Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:

  • Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
  • Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
  • Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
  • Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Meine Sauce ist zu dick geworden – was tun?

Warme Milch löffelweise einrühren, bis die Konsistenz stimmt. Kalte Flüssigkeit lässt die Stärke schockartig fest werden und die Sauce wird grießig. Umgekehrt gilt: zu dünn wird sie durch weiteres Köcheln fester, nicht durch mehr Mehl.

Warum schmeckt sie nach Mehl?

Sie hat nicht lange genug gekocht. Nach dem Aufkochen braucht die Sauce fünf Minuten bei kleiner Hitze, damit die Stärke vollständig verkleistert und der rohe Geschmack verschwindet. Die zwei Minuten Schäumen am Anfang sind der zweite Teil derselben Antwort.

Kann ich Béchamel vorbereiten?

Ja, bis zu drei Tage im Kühlschrank. Sie wird dabei fest wie Pudding – beim Aufwärmen mit einem Schuss Milch und dem Schneebesen aufschlagen. Einfrieren funktioniert nicht: Die Stärke trennt sich beim Auftauen vom Wasser und die Sauce wird körnig.

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