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Foxaru
Ribollita – fertig angerichtet und serviert

Ribollita

Toskanischer Bohneneintopf, der erst am zweiten Tag fertig ist – das Brot bindet ihn beim Aufwärmen.

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Vorbereitung
30 Min.
Koch-/Backzeit
2 Std.
Gesamt
26 Std. 30 Min.
Schwierigkeit
Einfach
Kalorien
434 kcal
Portionen
6
Vorbereiten
30 Min.
Kochen & Backen
2 Std.
Ruhen & Ziehen
24 Std.

Davon 2 Std. 30 Min. aktiv am Herd – der Rest läuft von allein.

Der Name heißt „wieder aufgekocht“, und genau das ist die Anleitung: Am ersten Tag quillt das Brot nur, beim zweiten Erhitzen zerfällt es und macht die Suppe löffelfest. Ein Wintergericht aus Resten – altes Brot, ein Kohlkopf, ein Beutel Bohnen.

Warum das funktioniert

Altbackenes Brot ist hart, weil ihm Wasser fehlt, und im ersten Durchgang saugt es sich nur voll. Erst über Nacht dringt die Flüssigkeit bis in den Kern; beim zweiten Erhitzen zerfällt das Brot zur Bindung. Deshalb kommt der Topf am Kochtag nicht auf den Tisch, sondern in den Kühlschrank.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Unsere besten Tipps

  • Altbackenes Brot ist Voraussetzung, nicht Sparsamkeit. Frisches löst sich zu Kleister auf und gibt der Suppe keine Struktur.
  • Cavolo nero ist der richtige Kohl. Gewöhnlicher Grünkohl geht auch, ist aber gröber und braucht zehn Minuten länger.
  • Am dritten Tag ist sie noch besser. Einfach mit einem Schluck Brühe verlängern, sie zieht beim Stehen weiter an.

Leckere Varianten

Ohne Übernachtung

Dann heißt sie Zuppa di verdure con pane. Eine gute Gemüsesuppe – nur bleibt das Brot als Stück erkennbar.

Mit Speck

150 g Pancetta zu Beginn auslassen und das Soffritto darin anschwitzen. Nicht die klassische Bauernversion, in Restaurants aber verbreitet.

Nährwerte

Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir

Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:

  • Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
  • Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
  • Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
  • Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Warum muss die Ribollita über Nacht stehen?

Weil erst dann das Brot zerfällt. Über Nacht dringt die Flüssigkeit bis in den Kern, und beim zweiten Erhitzen bindet es die Suppe. Frisch gekocht ist es eine Gemüsesuppe mit Brotstücken darin, keine Ribollita.

Wie viele Kalorien hat Ribollita?

Rund 435 kcal pro Portion bei sechs Portionen. Allein das Olivenöl steuert etwa 120 kcal je Portion bei – in der Toskana ist es Bestandteil des Gerichts, kein Zusatz.

Welches Brot ist das richtige?

Altbackenes Sauerteig- oder Weißbrot mit fester Krume, mindestens zwei Tage alt. In der Toskana nimmt man ungesalzenes Pane toscano – deshalb salzt man die Suppe dort kräftiger, als es hier nötig ist.

Kann ich Bohnen aus der Dose nehmen?

Ja, dann rund 800 g abgetropft. Der Geschmack wird flacher, weil das Bohnenkochwasser fehlt, das der Suppe Tiefe gibt. Ein Drittel trotzdem pürieren – die Bindung braucht es.

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