
Ratatouille
Provenzalisches Sommergemüse, jede Sorte einzeln angebraten und dann sanft zusammengeschmort.
- Vorbereitung
- 25 Min.
- Koch-/Backzeit
- 45 Min.
- Gesamt
- 1 Std. 10 Min.
- Schwierigkeit
- Einfach
- Kalorien
- 337 kcal
- Portionen
- 4
- Vorbereiten
- 25 Min.
- Kochen & Backen
- 45 Min.
Provenzalisches Sommergemüse, jede Sorte einzeln angebraten und dann sanft zusammengeschmort. Der entscheidende Unterschied zum beliebigen Gemüseeintopf ist, dass Aubergine, Zucchini und Paprika getrennt gegart werden, damit jede ihren eigenen Charakter behält. Warm, lauwarm oder kalt am nächsten Tag gleichermaßen gut.
Warum das funktioniert
Aubergine, Zucchini und Paprika haben völlig unterschiedliche Wassergehalte und Zellstrukturen und brauchen deshalb unterschiedliche Zeiten und Temperaturen. Zusammen in einen Topf gegeben, ist die Zucchini zerfallen, bevor die Aubergine gar ist, und das austretende Wasser verhindert bei allen dreien die Bräunung. Einzeln angebraten bekommt jedes Gemüse seine Röstaromen, und das gemeinsame Schmoren am Ende verbindet sie nur noch.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- 1
Auberginen anbraten
Erhitze drei Esslöffel Olivenöl in einer weiten Pfanne und brate die Auberginenwürfel bei mittlerer bis starker Hitze acht Minuten, bis sie rundum goldbraun und weich sind. Auberginen saugen anfangs viel Öl auf und geben es später wieder ab, also widersteh dem Impuls, ständig nachzugießen. Nimm sie heraus und stell sie beiseite.
- 2
Zucchini und Paprika
Brate in derselben Pfanne mit zwei Esslöffeln Öl die Zucchiniwürfel fünf Minuten an, bis sie Farbe haben, aber noch Biss. Nimm sie heraus und brate die Paprikastücke sechs Minuten, bis ihre Haut Blasen wirft. Auch sie kommen einzeln beiseite. Jedes Gemüse hat seinen eigenen Garpunkt, deshalb dieser scheinbare Umweg.
- 3
Tomatenbasis
Gib das restliche Öl in die Pfanne und dünste Zwiebeln und Knoblauch acht Minuten, bis sie weich und süß sind. Füg die gehäuteten Tomatenwürfel sowie Thymian, Rosmarin und Lorbeer hinzu und lass alles fünfzehn Minuten offen einkochen, bis eine dicke, aromatische Sauce entsteht.
- 4
Zusammenführen
Gib alle gebratenen Gemüse zurück in die Pfanne und heb sie behutsam unter die Tomatensauce. Lass alles bei kleiner Hitze zehn Minuten gemeinsam ziehen, damit sich die Aromen verbinden, ohne dass das Gemüse zerfällt. Rühr dabei möglichst wenig, schwenken reicht völlig.
- 5
Abschmecken
Nimm die Kräuterzweige und Lorbeerblätter heraus und würze kräftig mit Salz und schwarzem Pfeffer. Reiß den Basilikum erst jetzt hinein, denn seine Aromen sind flüchtig. Ratatouille schmeckt lauwarm am besten und am nächsten Tag oft noch besser, dann haben sich die Aromen vollständig gesetzt.
Unsere besten Tipps
- Jedes Gemüse einzeln anbraten. Das ist der Schritt, der aus Gemüseeintopf ein Ratatouille macht.
- Reife Tomaten häuten, indem du sie kreuzweise einritzt, 30 Sekunden in kochendes Wasser gibst und kalt abschreckst.
- Lauwarm servieren, nicht kochend heiß. So kommen die einzelnen Gemüsearomen deutlich besser zur Geltung.
Leckere Varianten
Tian de légumes
Das Gemüse in dünnen Scheiben aufrecht in eine Form schichten und bei 180 °C 50 Minuten backen, das ist die dekorative Ofenvariante.
Mit Ei
Zum Schluss Mulden eindrücken und Eier darin pochieren, dann wird daraus ein vollwertiges Hauptgericht.
Nährwerte
| Kalorien | 337 kcal |
|---|---|
| Eiweiß | 8 g |
| Kohlenhydrate | 24 g |
| – davon Zucker | 18 g |
| Fett | 22 g |
| Ballaststoffe | 12 g |
Woraus die 337 kcal kommen
je Portion
Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir
Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:
- Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
- Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
- Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
- Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.
Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.
Häufige Fragen
Kann ich alles zusammen anbraten?
Kannst du, dann bekommst du aber einen Gemüseeintopf. Die getrennte Garung ist der ganze Punkt dieses Gerichts.
Wie lange hält sich Ratatouille?
Vier Tage im Kühlschrank und es schmeckt dabei jeden Tag besser. Kalt als Vorspeise mit Baguette ist es ebenfalls hervorragend.
Kann ich es einfrieren?
Ja, bis zu drei Monate. Die Textur wird beim Auftauen etwas weicher, geschmacklich ändert sich wenig.
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