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Foxaru
Gemista – fertig angerichtet und serviert

Gemista

Gefüllte Tomaten und Paprika aus dem Ofen – und der Reis wird roh eingefüllt, nicht vorgekocht.

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Vorbereitung
40 Min.
Koch-/Backzeit
1 Std. 15 Min.
Gesamt
1 Std. 55 Min.
Schwierigkeit
Einfach
Kalorien
431 kcal
Portionen
6
Vorbereiten
40 Min.
Kochen & Backen
1 Std. 15 Min.

Gefüllte Tomaten und Paprika aus dem Ofen – und der Reis wird roh eingefüllt, nicht vorgekocht. Er gart im Gemüsesaft, den die Tomaten abgeben, und nimmt dabei genau den Geschmack auf, der sonst im Blech zurückbliebe. Vorgekochter Reis kann das nicht mehr und wird matschig.

Warum das funktioniert

Der rohe Reis ist der Kern dieses Rezepts. Beim Backen geben die ausgehöhlten Tomaten und die Paprikawände erhebliche Mengen Saft ab – aromatisierte Flüssigkeit voller gelöster Zucker, Säuren und Glutamat. Roher Reis saugt genau diese Flüssigkeit auf und gart darin; vorgekochter Reis ist bereits gesättigt, kann nichts mehr aufnehmen und zerfällt stattdessen. Deshalb wird die Füllung auch nur zu zwei Dritteln eingefüllt: Reis dehnt sich beim Garen auf das Zweieinhalbfache aus, und ein zu voll gefülltes Gemüse platzt auf. Der zweite Baustein sind die Kartoffelspalten zwischen dem Gemüse. Sie sind nicht nur Beilage, sondern verhindern, dass Tomaten und Paprika im Blech umkippen – und sie saugen den Saft auf, der doch nach unten läuft, sodass nichts anbrennt.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ober-/Unterhitze · 180 °Coder Umluft 160 °C

Unsere besten Tipps

  • Der Reis bleibt roh. Vorgekochter Reis kann den Gemüsesaft nicht mehr aufnehmen und zerfällt – das ist der häufigste Fehler bei diesem Gericht.
  • Nur zu zwei Dritteln füllen. Reis dehnt sich beim Garen stark aus, und aufgeplatztes Gemüse verliert seine Füllung ins Blech.
  • Lauwarm servieren, nicht heiß. Gemista gehören zur griechischen Kategorie „ladera“ – Olivenölgerichte, die bei Zimmertemperatur gegessen werden und dann deutlich runder schmecken.

Leckere Varianten

Mit Hackfleisch

300 g Rinderhack unter die Reisfüllung mischen. In Griechenland ebenso verbreitet wie die vegetarische Fassung, dann ist es kein „ladera“ mehr.

Mit Zucchini und Auberginen

Zusätzlich zwei ausgehöhlte Zucchini und eine Aubergine füllen. Sie geben weniger Saft ab, deshalb 100 ml Wasser mehr ins Blech.

Nährwerte

Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir

Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:

  • Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
  • Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
  • Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
  • Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Warum roher Reis?

Weil er den Gemüsesaft aufnehmen soll, der beim Backen austritt – aromatisierte Flüssigkeit voller gelöster Zucker und Säuren. Vorgekochter Reis ist bereits gesättigt, kann nichts mehr aufnehmen und wird matschig.

Wie viele Kalorien haben Gemista?

Rund 430 kcal pro Portion bei sechs Portionen, mit Kartoffeln. Das Olivenöl trägt mit etwa 180 kcal je Portion den größten Teil bei – es ist bei „ladera“-Gerichten allerdings namensgebender Bestandteil.

Warum platzen meine Tomaten auf?

Sie waren zu voll gefüllt. Reis dehnt sich beim Garen auf das Zweieinhalbfache aus – zwei Drittel Füllhöhe sind die Grenze.

Warum lauwarm servieren?

Gemista gehören zu den „ladera“, den griechischen Olivenölgerichten, die traditionell bei Zimmertemperatur gegessen werden. Heiß überdeckt die Temperatur die Kräuter- und Olivenölaromen.

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