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Pesto selber machen – aus allem, was da ist – fertig angerichtet und serviert

Pesto selber machen – aus allem, was da ist

Grünzeug, Fett, Nuss, Salziges – Pesto braucht kein Basilikum, es braucht nur vier Rollen besetzt.

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Vorbereitung
15 Min.
Koch-/Backzeit
3 Min.
Gesamt
18 Min.
Schwierigkeit
Einfach
Kalorien
320 kcal
Portionen
6 Portionen
Vorbereiten
15 Min.
Kochen & Backen
3 Min.

Bitter wird Pesto durch Wärme – vom Mixer und von zu heißen Nüssen. Mix deshalb in kurzen Stößen, lass die gerösteten Kerne auskühlen und heb das Öl erst danach von Hand unter. Möhrengrün oder ein halber Bund Petersilie von gestern reichen für ein Glas, das eine Woche hält.

Warum das funktioniert

Pesto wird bitter, wenn es warm wird – und ein starker Mixer bringt die Masse in einer Minute über 50 °C. Dabei entstehen im Basilikum Abbauprodukte, die bitter schmecken und nicht mehr verschwinden. Deshalb mixt du in kurzen Stößen und lässt die gerösteten Nüsse vorher vollständig auskühlen.

Bau dir dein Rezept

Wähle in jeder Zeile eine Variante. Zutaten, Schritte, Kochmodus und Einkaufsliste stellen sich sofort darauf ein.

Etwa 80 g Blätter, gewaschen und trocken geschleudert. Nasses Grün verdünnt das Pesto.

Deine Auswahl: Basilikum · Pinienkerne · Parmesan · Olivenöl

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Schritt-für-Schritt-Anleitung

Unsere besten Tipps

  • Knoblauch wird im Glas mit den Tagen schärfer. Für den Vorrat eine halbe Zehe nehmen, für sofort eine ganze.
  • Pesto nie in der heißen Pfanne erhitzen. Nimm die Pasta vom Herd und rühr es mit einem Löffel Nudelwasser unter.
  • Zum Einfrieren in eine Eiswürfelform füllen. Ein Würfel ist genau eine Portion Pasta, und Pesto taut in der heißen Nudelpfanne in Sekunden auf.

Leckere Varianten

Pesto Genovese, klassisch

Basilikum, Pinienkerne, Parmesan, Olivenöl nativ extra. Das Original – und der Maßstab, an dem sich alle anderen Kombinationen messen lassen müssen.

Resteküche-Pesto

Möhrengrün und Petersilie, Sonnenblumenkerne, Hefeflocken und Miso. Kostet praktisch nichts, ist vegan und nutzt genau das, was sonst im Biomüll landet.

Nährwerte

Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir

Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:

  • Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
  • Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
  • Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
  • Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.
  • Bei Baukasten-Rezepten gilt die Zahl für die Standardauswahl. Eine andere Kombination verschiebt sie, manchmal deutlich.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Für welche Kombination gelten die Nährwerte?

Für die Standardauswahl: Basilikum, Pinienkerne, Parmesan und Olivenöl, gerechnet auf sechs Portionen zu je etwa zwei Esslöffeln. Zwischen den Nusssorten verschieben sich die Werte kaum, die vegane Variante mit Hefeflocken liegt etwas niedriger.

Warum ist mein Pesto bitter geworden?

Meistens die Wärme im Mixer. Ein starker Mixer bringt die Masse in einer Minute Dauerlauf auf über 50 Grad, und dabei entstehen im Basilikum bittere Verbindungen, die nicht mehr verschwinden. Kurze Stöße, ausgekühlte Nüsse, Öl erst danach – dann bleibt es rund. Die zweite Quelle ist mitgemixtes Olivenöl.

Wie lange hält Pesto?

Im Glas mit einer daumenbreiten Ölschicht darüber eine Woche im Kühlschrank; die Ölschicht ist der Sauerstoffabschluss und kein Deko-Detail. Eingefroren hält es drei Monate. Pesto mit Joghurt oder Frischkäse gehört nicht dazu – das sind Saucen und halten drei Tage.

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