
Margarita
Tequila, Limette und Cointreau, kurz geschüttelt – der Salzrand nur auf der halben Außenseite.
- Vorbereitung
- 8 Min.
- Koch-/Backzeit
- –
- Gesamt
- 18 Min.
- Schwierigkeit
- Einfach
- Kalorien
- 211 kcal
- Portionen
- 1
- Vorbereiten
- 8 Min.
- Ruhen & Ziehen
- 10 Min.
Davon 8 Min. aktiv am Herd – der Rest läuft von allein.
Die Margarita lebt vom Schmelzwasser im Shaker – ohne diese Verdünnung ist sie brennend scharf. Mehr als drei Zutaten, einen Shaker und ein eiskaltes Glas braucht der Klassiker nicht, und geschüttelt wird er 15 Sekunden.
Warum das funktioniert
Schütteln kühlt, verdünnt und belüftet in einem Zug. Rund ein Viertel Schmelzwasser gehört fest zum Rezept – ohne das wäre die Mischung aus Tequila und Limette einfach scharf. Nach 15 Sekunden ist die Kälte am Ende, danach kommt nur noch Wasser dazu. Also stoppen, sobald der Shaker außen beschlägt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- 1
Glas vorkühlen
Stell eine Coupette oder ein Margaritaglas 10 Minuten ins Gefrierfach. Die Margarita kommt ohne Eis ins Glas und erwärmt sich sonst innerhalb weniger Minuten.
- 2
Salzrand anbringen
Fahr mit einer Limettenspalte über die äußere Hälfte des Glasrands und dreh diese Seite in grobem Salz auf einem flachen Teller. Nur außen und nur halb: So fällt kein Salz in den Drink, und wer mag, trinkt von der salzfreien Seite.
- 3
Shaker füllen
Gib 50 ml Tequila, 25 ml Cointreau und 25 ml frisch gepressten Limettensaft in den Shaker und füll ihn zu zwei Dritteln mit Eiswürfeln. Bei sehr sauren Limetten kommt ein Teelöffel Agavendicksaft dazu.
- 4
Kräftig schütteln
Verschließ den Shaker und schüttel ihn 12 bis 15 Sekunden kräftig, bis er außen beschlägt und in der Hand kalt wird. Länger bringt keine Kälte mehr, nur Schmelzwasser.
- 5
Abseihen und servieren
Seih den Drink durch das Barsieb ins vorgekühlte Glas, damit keine Eissplitter mitkommen. Für ein klares Ergebnis zusätzlich durch ein feines Küchensieb gießen. Häng eine Limettenspalte an den Rand und serviere sofort.
Unsere besten Tipps
- Nur Tequila mit dem Hinweis 100 % Agave. Mischtequila enthält Zuckerzusätze und schmeckt deutlich schärfer.
- Limetten vor dem Pressen mit der Handfläche über die Arbeitsplatte rollen, dann geben sie mehr Saft.
- Kein Shaker da? Zwei Einmachgläser mit Deckel tun es, solange sie dicht schließen.
Leckere Varianten
Frozen Margarita
Alle Zutaten mit einer Tasse Eiswürfeln im Mixer zu Slush mixen. Dann ohne Salzrand servieren, sonst wird es zu salzig.
Alkoholfrei
Tequila und Cointreau durch alkoholfreie Agavenspirituose und Orangensaft ersetzen, dazu extra Limette und weniger Süße.
Nährwerte
| Kalorien | 211 kcal |
|---|---|
| Eiweiß | 1 g |
| Kohlenhydrate | 11 g |
| – davon Zucker | 10 g |
| Fett | 0 g |
| Ballaststoffe | 2 g |
Woraus die 211 kcal kommen
je Portion
Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir
Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:
- Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
- Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
- Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
- Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.
Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.
Häufige Fragen
Was ist das richtige Verhältnis?
Klassisch 2:1:1 aus Tequila, Orangenlikör und Limettensaft. Wer es weniger süß mag, geht auf 2:1:1,5 mit mehr Limette. Süßer wird sie mit einem Teelöffel Agavendicksaft, nicht mit mehr Likör – der bringt vor allem Orange mit.
Cointreau oder Triple Sec?
Beides funktioniert. Cointreau ist trockener und schmeckt klarer nach Orange, Triple Sec süßer und billiger. Mit Triple Sec brauchst du den Agavendicksaft meist nicht, weil seine Süße die Limette schon abfängt.
Warum ohne Eis im Glas?
Weil die Verdünnung schon im Shaker passiert ist. Die Margarita wird straight up serviert, also eiskalt und ohne Würfel; Eis im Glas würde sie weiter verwässern. Wer sie lieber auf Eis trinkt, nimmt große Würfel – kleine schmelzen zu schnell.
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