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Gemüsesuppe aus jedem Gemüse – fertig angerichtet und serviert

Gemüsesuppe aus jedem Gemüse

Ein Kilo Gemüse, eine Zwiebel, ein Liter Brühe – der Rest ist die Entscheidung, wie cremig und wie würzig.

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Vorbereitung
15 Min.
Koch-/Backzeit
30 Min.
Gesamt
45 Min.
Schwierigkeit
Einfach
Kalorien
359 kcal
Portionen
4
Vorbereiten
15 Min.
Kochen & Backen
30 Min.

Ein Kilo Gemüse, eine Zwiebel, ein Liter Brühe – der Rest ist die Entscheidung, wie cremig und wie würzig. Fast jedes Gemüse ergibt eine gute cremige Suppe, wenn man dasselbe Verfahren anwendet: anschwitzen, garen, pürieren, abrunden. Such dir das Gemüse aus, das weg muss, und die Suppe baut sich daraus.

Warum das funktioniert

Eine Cremesuppe wird nicht durch Sahne cremig, sondern durch pürierte Stärke und Pflanzenfasern – die Sahne rundet nur ab. Deshalb steht in jeder Variante etwas Stärkehaltiges: eine Kartoffel, eine Handvoll Linsen oder das Gemüse selbst. Der zweite Hebel ist das Anschwitzen. Zwiebel und Gemüse kommen zuerst fünf Minuten in Fett, und dabei passieren zwei Dinge gleichzeitig: Zellwände brechen auf, sodass sich später besser pürieren lässt, und Zucker karamellisiert leicht, was Tiefe bringt, die kein Nachwürzen ersetzt. Und die Flüssigkeitsmenge ist bewusst knapp – man kann eine zu dicke Suppe in fünf Sekunden verdünnen, aber eine zu dünne muss man einkochen und verliert dabei Aroma.

Bau dir dein Rezept

Wähle in jeder Zeile eine Variante. Zutaten, Schritte, Kochmodus und Einkaufsliste stellen sich sofort darauf ein.

Rund ein Kilo, geputzt. Was im Kühlschrank liegt, ist meist die richtige Antwort.

Deine Auswahl: Kürbis · Klassisch · Sahne · Croutons

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Schritt-für-Schritt-Anleitung

Unsere besten Tipps

  • Flüssigkeit knapp bemessen. Eine zu dicke Suppe verdünnst du in fünf Sekunden, eine zu dünne kostet zwanzig Minuten Einkochen – und dabei geht Aroma verloren.
  • Zwei volle Minuten pürieren, nicht zwanzig Sekunden. Genau darin liegt der Unterschied zwischen einer pürierten und einer samtigen Suppe.
  • Zum Schluss immer ein Spritzer Säure. Zitrone oder ein Löffel Essig macht aus einer runden Gemüsesuppe eine, die man wieder kochen will.

Leckere Varianten

Kürbissuppe mit Kokos

Hokkaido, asiatische Würzrichtung, Kokosmilch, geröstete Kerne. Die Kombination, die im Oktober jedes Jahr wieder funktioniert – und der Hokkaido muss nicht geschält werden.

Geröstete Tomatensuppe

Tomate und Paprika, klassische Würzrichtung, Sahne, Croutons. Rechne dreißig Minuten Röstzeit extra ein; sie sind der ganze Unterschied zwischen dieser Suppe und einer aus der Dose.

Nährwerte

Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir

Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:

  • Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
  • Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
  • Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
  • Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.
  • Bei Baukasten-Rezepten gilt die Zahl für die Standardauswahl. Eine andere Kombination verschiebt sie, manchmal deutlich.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Für welche Kombination gelten die Nährwerte?

Für die Standardauswahl: Kürbis, klassische Würzrichtung, Sahne und Croutons. Ohne cremige Komponente liegen sie rund 90 Kilokalorien pro Portion niedriger, mit Cashewcreme etwas höher.

Kann ich das Gemüse mischen?

Ja, und das ist oft die beste Suppe. Nimm insgesamt rund ein Kilo und achte nur darauf, dass etwas Stärkehaltiges dabei ist – eine Kartoffel genügt. Sie ist es, die die Suppe bindet, nicht die Sahne.

Warum ist meine Suppe körnig geblieben?

Zu kurz püriert oder ein Gemüse mit Fasern. Möhren und Sellerie brauchen deutlich länger unter dem Stabmixer als Kürbis. Wenn es darauf ankommt, hilft ein feines Sieb: einmal durchstreichen, und die Suppe ist samtig. Zitronengras und Lorbeer gehören vorher heraus.

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