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Gemüsebrühe selber machen – fertig angerichtet und serviert

Gemüsebrühe selber machen

In 45 Minuten fertig – länger gekocht wird sie nicht kräftiger, sondern bitter.

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Vorbereitung
15 Min.
Koch-/Backzeit
45 Min.
Gesamt
1 Std.
Schwierigkeit
Einfach
Kalorien
18 kcal
Portionen
8 Portionen
Vorbereiten
15 Min.
Kochen & Backen
45 Min.

Anders als bei Fleischbrühe gibt es hier kein Bindegewebe, das Stunden braucht. Gemüse hat seinen Geschmack nach einer knappen Stunde abgegeben, alles danach ist Verlust. Zwei getrocknete Steinpilze bringen den Rest.

Warum das funktioniert

Einer Gemüsebrühe fehlt die Gelatine, die eine Hühnerbrühe trägt. Den fehlenden Körper holt sie sich aus getrockneten Pilzen, Tomate und dunkel gerösteten Zwiebeln – deshalb stehen die Steinpilze in der Liste. Nach 45 Minuten ist alles heraus; länger kochen löst nur noch Bitterstoffe.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Unsere besten Tipps

  • Für kräftigere Brühe nach dem Abseihen offen auf zwei Drittel einkochen. Das konzentriert, ohne neue Bitterstoffe zu lösen.
  • Zwei getrocknete Steinpilze sind der wichtigste Einzelposten. Sie bringen das Glutamat, das einer Gemüsebrühe sonst fehlt, und schmecken selbst nicht nach Pilz.
  • Kein Kohl, keine Kartoffel. Kohlgemüse wird schwefelig, Kartoffelstärke macht die Brühe trüb und lässt sie schneller verderben.

Leckere Varianten

Brühpaste statt Flüssigbrühe

Das abgeseihte Gemüse mit 100 g Salz pürieren und im Glas kalt stellen – hält Monate, ein Teelöffel ersetzt einen Würfel. So bleibt vom Kochen nichts übrig.

Aus Gemüseschalen

Zwiebelschalen, Möhrenenden, Lauchgrün und Selleriestrünke im Gefrierbeutel sammeln. Ist er voll, ergibt er zwei Liter Brühe zum Nulltarif – nur Kohl und Kartoffelschalen gehören nicht hinein.

Nährwerte

Geschätzt statt gerechnet – warum

Hier landet ein Teil der Zutaten nicht auf dem Teller: Frittieröl bleibt größtenteils in der Pfanne, bei einer Brühe wandern die Feststoffe in den Abfall. Wie viel davon im Essen ankommt, lässt sich nicht ausrechnen – einen Liter Öl mitzuzählen ergäbe das Fünffache, ihn wegzulassen ein fettfrei gebackenes Gericht. Deshalb steht hier eine redaktionelle Schätzung statt einer Summe, die verlässlich aussähe und es nicht wäre.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Warum schmeckt meine Gemüsebrühe so dünn?

Meist fehlen die Röstaromen und das Glutamat. Braune Zwiebeln, halbierte Tomaten und zwei getrocknete Steinpilze sind die drei Zutaten, die eine dünne Brühe in eine kräftige verwandeln – ohne sie ist es Gemüsewasser.

Kann ich einfach alle Gemüsereste nehmen?

Fast alle. Draußen bleiben Kohlgemüse aller Art (wird schwefelig), Kartoffeln und Kartoffelschalen (machen die Brühe trüb und verkürzen die Haltbarkeit) und Rote Bete (färbt alles). Alles andere darf hinein, auch Strünke und Enden.

Wie lange hält sie sich?

Fünf Tage im Kühlschrank, sechs Monate im Gefrierfach. Ungesalzen eingefroren ist sie flexibler, weil du sie später sowohl als Brühe als auch als Kochflüssigkeit für Reis oder Risotto verwenden kannst.

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