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Foxaru
Zucchini-Brownies – fertig angerichtet und serviert

Zucchini-Brownies

Eine ganze Zucchini im Teig, und niemand merkt es – dafür bleiben sie drei Tage lang saftig.

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Vorbereitung
20 Min.
Koch-/Backzeit
40 Min.
Gesamt
1 Std.
Schwierigkeit
Einfach
Kalorien
204 kcal
Portionen
16 Stück
Vorbereiten
20 Min.
Kochen & Backen
40 Min.

Saftige Schoko-Brownies mit 250 g Zucchini im Teig – man schmeckt und sieht sie nicht, sie liefert nur das Wasser, das die Krume tagelang feucht hält. Ein Rührlöffel, eine Schüssel, kein Mixer, 204 kcal je Stück. Der wichtigste Handgriff ist der, den man weglässt: Die Zucchini wird nicht ausgedrückt.

Warum das funktioniert

Zucchini besteht zu rund 95 Prozent aus Wasser, und genau dieses Wasser ist hier die Zutat – nicht das Gemüse. Deshalb wird sie, anders als für Zucchinipuffer, ausdrücklich nicht ausgedrückt: Was ausgewrungen im Ausguss landet, fehlt später in der Krume. Die Raspel geben ihr Wasser erst im Ofen ab, wo es in einer zucker- und stärkehaltigen Masse gebunden wird und drinbleibt. Das ist der Grund, warum diese Brownies am zweiten Tag besser sind als am ersten, während klassische Brownies ab dem ersten Tag trocknen. Zu schmecken ist davon nichts: Zucchini enthält kaum Zucker, keine nennenswerte Säure und fast keine flüchtigen Aromastoffe – sie hat schlicht nichts, womit sie sich gegen 50 Gramm Kakao behaupten könnte. Sichtbar bleibt sie nur, wenn man zu grob raspelt; auf der feinen Seite der Reibe zerfallen die Zellwände beim Backen vollständig. Der halbe Teelöffel Natron arbeitet dabei mit: Er hebt den pH-Wert des Teigs leicht an, was den Kakao dunkler färbt und die Bräunung beschleunigt.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ober-/Unterhitze · 180 °Coder Umluft 160 °C

Unsere besten Tipps

  • Die feine Seite der Reibe, nicht die grobe. Grobe Raspel überstehen das Backen als sichtbare grüne Fäden – und dann ist die ganze Idee dahin, dass niemand die Zucchini bemerkt.
  • Einen Tag vorher backen. Das Wasser aus der Zucchini verteilt sich über Nacht in der Krume; am zweiten Tag sind die Brownies saftiger als frisch aus dem Ofen. Bei kaum einem anderen Gebäck stimmt das.
  • Eine große Zucchini vom Nachbarn ergibt gut zwei Bleche. Der Teig lässt sich glatt verdoppeln, und die zweite Form wandert direkt eingefroren ins Fach – am Stück, nicht in Würfeln.

Leckere Varianten

Zucchini-Muffins

Denselben Teig auf 12 Muffinförmchen verteilen und 20 bis 22 Minuten backen. Durch die kleinere Form trocknen sie eher aus als das Blech – lieber zwei Minuten zu früh herausnehmen.

Glutenfrei

Die 180 g Mehl durch 160 g glutenfreie Mehlmischung und 20 g gemahlene Mandeln ersetzen. Der Teig braucht dann 10 Minuten Ruhe vor dem Backen, damit die Stärken das Zucchiniwasser aufnehmen.

Vegan

Statt der Eier 2 EL gemahlene Leinsamen mit 6 EL Wasser verrühren und 10 Minuten quellen lassen. Die Zucchini bringt ohnehin genug Feuchtigkeit mit, die Krume wird dadurch nur etwas dichter.

Als Schoko-Zucchini-Kuchen

Denselben Teig in eine Kastenform (30 cm) füllen und 50 bis 55 Minuten bei 170 °C backen. Höher heißt länger und niedriger – bei 180 °C wäre die Kruste dunkel, bevor die Mitte durch ist.

Nährwerte

Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir

Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:

  • Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
  • Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
  • Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
  • Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Schmeckt man die Zucchini in den Brownies?

Nein. Zucchini enthält kaum Zucker, keine nennenswerte Säure und fast keine flüchtigen Aromastoffe – gegen 50 g Kakao und 120 g Schokolade hat sie geschmacklich nichts entgegenzusetzen. Sichtbar wird sie nur, wenn man zu grob raspelt.

Muss ich die Zucchini ausdrücken?

Nein, und das ist der häufigste Fehler bei diesem Rezept. Der Teig enthält weder Milch noch Sahne; das Wasser aus den Raspeln ist die gesamte Flüssigkeit. Ausgedrückt fehlen rund 240 g, und die Brownies werden trocken statt saftig.

Muss ich die Zucchini schälen?

Bei den üblichen mittelgroßen Zucchini nicht – die dünne Schale zerfällt beim Backen mit. Nur sehr große Exemplare mit fester, dunkler Schale und ausgeprägten Kernen schält und entkernt man vorher, weil beides sichtbar bleibt.

Wie viel Zucchini sind 250 Gramm?

Etwa eine mittelgroße Zucchini von rund 20 cm, geraspelt gut zwei Tassen. Genauer als „eine Zucchini“ lohnt sich hier tatsächlich, denn das Wasser darin ist die Flüssigkeit des Rezepts – 100 g zu viel machen die Mitte speckig.

Wie lange halten Zucchini-Brownies?

Luftdicht bei Zimmertemperatur fünf Tage, und die ersten drei werden sie besser statt schlechter: Das Wasser aus der Zucchini verteilt sich über Nacht in der Krume. Eingefroren halten sie drei Monate, am besten am Stück und nicht in Würfeln.

Brauche ich wirklich Backpulver und Natron?

Beides zusammen ja. Das Backpulver treibt, das Natron macht etwas anderes: Es hebt den pH-Wert leicht an, färbt den Kakao dunkler und beschleunigt die Bräunung. Nur Natron reicht nicht, weil im Teig zu wenig Säure steckt, um es vollständig auszulösen.

Wie viele Kalorien haben Zucchini-Brownies?

Rund 204 kcal je Stück bei 16 Stücken aus einer 20-mal-20-cm-Form. Zum Vergleich: Klassische Brownies mit Butter und Schokolade liegen bei etwa 315 kcal je Stück. Den Unterschied macht die Zucchini, die Flüssigkeit ohne nennenswerte Energie beisteuert.

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