
Tomatensauce
Die Basis für Pizza, Pasta und Lasagne – vier Zutaten und 40 Minuten offenes Köcheln.
- Vorbereitung
- 10 Min.
- Koch-/Backzeit
- 55 Min.
- Gesamt
- 1 Std. 5 Min.
- Schwierigkeit
- Einfach
- Kalorien
- 96 kcal
- Portionen
- 6
- Vorbereiten
- 10 Min.
- Kochen & Backen
- 55 Min.
Zwei Dosen Tomaten ergeben Sauce für sechs Portionen – heute für die Pasta, der Rest ins Gefrierfach. Zehn Minuten Arbeit, alles Weitere macht der Topf allein.
Warum das funktioniert
Beim offenen Köcheln verdampft Wasser, und Zucker und Säure der Tomate rücken zusammen – aus dünner Flüssigkeit wird dichte Sauce. Wie schnell das geht, hängt an der Oberfläche, nicht an der Hitze. Nimm deshalb den weitesten Topf, den du hast, und lass den Deckel weg.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- 1
Zwiebel langsam anschwitzen
Schwitz die Zwiebelwürfel im Olivenöl bei kleiner Hitze 10 Minuten glasig, ohne dass sie Farbe nehmen. Gebräunte Zwiebeln geben der Sauce eine dunkle Note, die zu Pizza nicht passt. Den Knoblauch erst in den letzten zwei Minuten dazu, er verbrennt schneller.
- 2
Tomaten dazu
Gib die Tomaten und das Salz dazu und zerdrück die Stücke grob mit dem Kochlöffel. Spül die Dosen mit einem Schluck Wasser aus und gieß ihn mit an – sonst bleibt spürbar Sauce darin zurück.
- 3
Vierzig Minuten offen köcheln
Lass die Sauce offen bei kleiner Hitze 40 Minuten köcheln, rühr gelegentlich um. Fertig ist sie, wenn der Löffel eine Spur zieht, die kurz stehen bleibt. Setzt sich am Topfrand Öl ab, ist genug Wasser verdampft.
- 4
Abschmecken und Basilikum
Nimm den Topf vom Herd und rühr die Basilikumblätter unter, gezupft statt geschnitten – Schnittkanten werden dunkel. Probier jetzt und gib nur dann eine Prise Zucker dazu, wenn die Sauce sauer schmeckt. Gute Tomaten brauchen ihn nicht.
Unsere besten Tipps
- Die Basilikumstiele mitköcheln lassen und vor dem Abschmecken herausnehmen. Im Stiel steckt mehr Aroma als im Blatt.
- Koch gleich die doppelte Menge. Der Aufwand bleibt derselbe, portionsweise eingefroren hält die Sauce drei Monate.
- Eine geriebene Karotte mitkochen fängt Säure ab, ohne zu süßen. Praktisch bei billigen Dosentomaten im Winter.
Leckere Varianten
Arrabbiata
Zwei getrocknete Peperoncini mit dem Knoblauch anrösten und die Zwiebel weglassen. Deutlich direkter und schärfer, in Rom die Standardsauce.
Für Pizza
Nicht kochen: Dosentomaten nur mit Salz, Olivenöl und Basilikum pürieren. Auf dem Pizzaboden reduziert die Sauce im Ofen – vorgekocht wird sie dort zu trocken.
Nährwerte
| Kalorien | 96 kcal |
|---|---|
| Eiweiß | 2 g |
| Kohlenhydrate | 6 g |
| – davon Zucker | 5 g |
| Fett | 7 g |
| Ballaststoffe | 2 g |
Woraus die 96 kcal kommen
je Portion
Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir
Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:
- Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
- Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
- Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
- Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.
Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.
Häufige Fragen
Wie viele Kalorien hat die Tomatensauce?
Rund 95 kcal pro Portion bei sechs Portionen. Gut drei Viertel davon kommen aus dem Olivenöl. Mit 2 statt 4 EL sinkt der Wert auf etwa 60 kcal – die Sauce wird dann aber weniger rund.
Frische oder Dosentomaten?
Dosentomaten, außer im Hochsommer mit wirklich reifen Freilandtomaten. Dosentomaten werden reif geerntet und sofort verarbeitet; Supermarkttomaten im Winter haben kaum Zucker und ergeben eine dünne, saure Sauce.
Warum schmeckt meine Tomatensauce sauer?
Meist zu kurz gekocht. Erst 40 Minuten offenes Köcheln bauen die Süße auf, die eine Viertelstunde weniger nicht hat. Stimmt die Zeit und sie schmeckt trotzdem sauer, hilft eine Prise Zucker.
Wie lange hält sie sich?
Im Kühlschrank fünf Tage, eingefroren drei Monate. In sterilisierte Gläser heiß abgefüllt und verschlossen hält sie ungeöffnet mehrere Monate im Vorratsschrank.
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