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Foxaru
Shoyu Ramen – fertig angerichtet und serviert

Shoyu Ramen

Klare Sojasaucen-Ramen mit mariniertem Ei – die Ramen-Schüssel, an der man das Handwerk lernt.

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Vorbereitung
30 Min.
Koch-/Backzeit
40 Min.
Gesamt
5 Std. 10 Min.
Schwierigkeit
Anspruchsvoll
Kalorien
823 kcal
Portionen
2
Vorbereiten
30 Min.
Kochen & Backen
40 Min.
Ruhen & Ziehen
4 Std.

Davon 1 Std. 10 Min. aktiv am Herd – der Rest läuft von allein.

Klare Sojasaucen-Ramen mit mariniertem Ei – die Ramen-Schüssel, an der man das Handwerk lernt. Eine gute Ramen besteht aus drei Teilen, die getrennt gebaut werden: Brühe, Tare und Aromaöl. Wer das verstanden hat, braucht kein Rezept mehr, sondern nur noch Zeit.

Warum das funktioniert

Ramen ist ein Baukasten aus drei Bestandteilen, und jeder hat genau eine Aufgabe. Die Brühe liefert Körper und Textur, aber bewusst wenig Salz – sie ist der Träger. Die Tare, eine konzentrierte Würzbasis aus Sojasauce und Mirin, liefert das gesamte Salz und den Hauptgeschmack und wird löffelweise in die leere Schale gegeben. Das Aromaöl obendrauf legt sich als dünner Film auf die Oberfläche, hält die Suppe heiß und trägt fettlösliche Aromen an die Nase. Diese Trennung ist kein Ritual, sondern Praxis: Weil die Tare separat dosiert wird, lässt sich dieselbe Brühe für verschiedene Ramen-Arten verwenden und die Salzigkeit je Schale genau treffen – salzt man dagegen die ganze Brühe, ist jede Korrektur endgültig.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Unsere besten Tipps

  • Kombu niemals kochen. Bei 60 bis 70 Grad gibt er sein Glutamat ab, beim Kochen zusätzlich Bitterstoffe und Alginate, die die Brühe schleimig machen.
  • Sechs Minuten für das Ei sind bei Größe M richtig, bei L eher sechseinhalb. Das Ziel ist ein flüssiger Kern, der beim Halbieren stehen bleibt statt auszulaufen.
  • Die Schalen vorwärmen. Ramen kühlt in einer kalten Keramikschale innerhalb von zwei Minuten spürbar ab, und das Aromaöl auf der Oberfläche kann diese Wärme nicht ersetzen.

Leckere Varianten

Miso Ramen

Die Tare durch drei Esslöffel helle Misopaste mit einem Löffel Mirin ersetzen. Deutlich kräftiger und die richtige Wahl an kalten Tagen.

Vegetarisch

Geflügelfond durch Gemüsebrühe ersetzen, Katsuobushi weglassen und die Kombu-Ziehzeit auf 40 Minuten verlängern. Dazu gebratene Shiitake statt Schweinebauch.

Nährwerte

Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir

Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:

  • Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
  • Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
  • Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
  • Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Wie viele Kalorien hat Shoyu Ramen?

Rund 825 kcal pro Portion. Der Schweinebauch trägt mit etwa 285 kcal bei und lässt sich durch magere Hähnchenbrust ersetzen, was die Portion auf rund 640 kcal senkt.

Was ist Tare?

Die konzentrierte Würzbasis, die in die leere Schale kommt, bevor die Brühe eingegossen wird. Sie liefert das gesamte Salz und den Charakter der Ramen – Shoyu-Tare auf Sojasaucenbasis, Shio-Tare auf Salzbasis, Miso-Tare auf Misobasis.

Kann ich fertige Brühe nehmen?

Ja, das ist hier ausdrücklich vorgesehen. Der Aufwand steckt in Kombu, Katsuobushi und Tare – die machen aus einem gekauften Fond eine Ramen-Brühe. Eine Schweineknochenbrühe von Grund auf ist ein Zwölf-Stunden-Projekt und ein anderes Rezept.

Warum ist meine Brühe trüb?

Meist Nudelwasser, das mit in die Schale gekommen ist. Die Nudeln nach dem Kochen wirklich gründlich ausschütteln. Zweiter Grund: kochender Kombu, der Alginate abgibt.

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