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Scones mit Clotted Cream – fertig angerichtet und serviert

Scones mit Clotted Cream

Britisches Teegebäck in zwanzig Minuten – und die Regel, den Ausstecher niemals zu drehen.

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Vorbereitung
20 Min.
Koch-/Backzeit
15 Min.
Gesamt
35 Min.
Schwierigkeit
Einfach
Kalorien
429 kcal
Portionen
10 Stück
Vorbereiten
20 Min.
Kochen & Backen
15 Min.

Britisches Teegebäck in zwanzig Minuten – und die Regel, den Ausstecher niemals zu drehen. Beim Drehen versiegelt der Schnitt die Teigschichten am Rand, und der Scone geht schief oder gar nicht auf. Gerade nach unten drücken, gerade wieder hochziehen – das ist der ganze Unterschied.

Warum das funktioniert

Ein Scone geht auf, weil sich im Teig dünne Schichten aus Fett und Mehl bilden, zwischen denen der Dampf beim Backen die Krume nach oben drückt – im Grundsatz derselbe Mechanismus wie bei Blätterteig, nur gröber. Wird der Ausstecher beim Schneiden gedreht, schmiert er diese Schichten am Rand zusammen und versiegelt sie: Der Dampf kann dort nicht mehr entweichen, und der Scone geht schief oder bleibt flach. Ein gerader Schnitt lässt die Schichten offen. Aus demselben Grund darf der Teig nur so kurz wie möglich bearbeitet werden – jede zusätzliche Minute Kneten entwickelt Gluten, das die Schichten verbindet und den Scone zäh macht. Dass Scones auf dem Blech eng beieinanderstehen, ist ebenfalls Absicht: Sie stützen sich gegenseitig und werden dadurch höher, statt seitlich auseinanderzulaufen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ober-/Unterhitze · 220 °Coder Umluft 200 °C

Unsere besten Tipps

  • Den Ausstecher nie drehen. Es ist die eine Regel bei Scones, und sie entscheidet darüber, ob sie gerade aufgehen oder schief stehen bleiben.
  • Drei Zentimeter Teighöhe sind das Minimum. Flacher ausgedrückt werden es Kekse – Scones sollen hoch sein und sich auseinanderbrechen lassen.
  • Ob Cream oder Jam zuerst, ist in England eine ernsthafte Streitfrage: In Cornwall kommt die Konfitüre zuerst, in Devon die Cream. Beide Seiten halten die andere für falsch.

Leckere Varianten

Mit Rosinen

100 g Rosinen unter den trockenen Teig mischen. In Großbritannien als Fruit Scones mindestens genauso verbreitet wie die einfache Variante.

Herzhaft mit Käse

Zucker weglassen, dafür 100 g geriebenen Cheddar und einen Teelöffel Senfpulver. Passt zu Suppen und zum Sunday Roast.

Nährwerte

Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir

Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:

  • Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
  • Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
  • Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
  • Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Warum gehen meine Scones schief auf?

Der Ausstecher wurde gedreht. Dabei schmieren die Teigschichten am Rand zusammen und versiegeln sich, sodass der Dampf ungleichmäßig entweicht. Gerade nach unten drücken und gerade hochziehen.

Wie viele Kalorien hat ein Scone?

Rund 430 kcal pro Stück mit Clotted Cream und Konfitüre. Der Scone allein liegt bei etwa 265 kcal – die Cream trägt gut 110 kcal je Portion bei.

Was ist Clotted Cream?

Sehr fetthaltige Sahne aus Cornwall und Devon, die bei niedriger Temperatur eingedickt wird, bis sich eine feste Rahmschicht bildet. Mit rund 55 Prozent Fett ist sie deutlich dicker als Schlagsahne – ersatzweise sehr steif geschlagene Sahne oder Mascarpone.

Cream oder Jam zuerst?

In Cornwall zuerst die Konfitüre, dann die Cream; in Devon umgekehrt. Der Streit ist ernst gemeint und über hundert Jahre alt – geschmacklich macht es keinen Unterschied.

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