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Protein-Eis selber machen – fertig angerichtet und serviert

Protein-Eis selber machen

Cremiges Eis mit 20 Gramm Eiweiß pro Portion – ohne Eismaschine, aus Skyr, Banane und Proteinpulver.

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Vorbereitung
10 Min.
Koch-/Backzeit
–
Gesamt
16 Std. 10 Min.
Schwierigkeit
Einfach
Kalorien
216 kcal
Portionen
4 Portionen
Vorbereiten
10 Min.
Ruhen & Ziehen
16 Std.

Davon 10 Min. aktiv am Herd – der Rest läuft von allein.

Ohne Fett wird Eis hart wie ein Stein – deshalb kommt gefrorene Banane in den Mixer und die Masse beim Gefrieren zweimal unter den Löffel. Plan die Nacht davor ein: Die Bananen müssen gefroren sein, danach dauert es vier Stunden bis zur ersten Kugel.

Warum das funktioniert

Cremig heißt: kleine Eiskristalle. In Sahneeis halten Fetttröpfchen die Kristalle auseinander – fehlt das Fett, wachsen sie zu einem harten Block zusammen. Gefrorene Banane bindet mit Stärke und Pektin das freie Wasser und bremst sie aus. Rühr die Masse trotzdem zweimal durch: Das bricht die jungen Kristalle auf, wie es sonst die Eismaschine tut.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Unsere besten Tipps

  • Ein Esslöffel Nussmus ist keine Deko, sondern Technik – das bisschen Fett entscheidet zwischen cremig und splittrig.
  • Der Mixer braucht Leistung. Ein Stabmixer schafft gefrorene Banane nicht – mit schwächerem Gerät die Scheiben fünf Minuten antauen lassen.
  • Am ersten Tag schmeckt es am besten. Später wachsen die Kristalle trotzdem – dann mix das Eis kurz erneut durch.

Leckere Varianten

Schokolade

Zwei Esslöffel Backkakao und Schokoladen-Proteinpulver nehmen. Der Kakao bindet zusätzlich Wasser, das Eis wird dadurch noch etwas cremiger.

Ohne Proteinpulver

Stattdessen 150 g Magerquark mehr. Das Eiweiß sinkt auf rund 15 g pro Portion, der Geschmack wird dafür deutlich natürlicher.

Nährwerte

Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir

Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:

  • Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
  • Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
  • Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
  • Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Wie viele Kalorien hat Protein-Eis?

Rund 215 kcal pro Portion, bei etwa 19 g Eiweiß. Handelsübliches Sahneeis liegt bei gleicher Menge meist zwischen 350 und 450 kcal – und bringt einen Bruchteil des Eiweißes mit.

Wie genau ist der Eiweißwert?

Er hängt am Pulver. Proteinpulver streuen zwischen 70 und 90 Prozent Eiweißanteil; gerechnet ist hier mit 80 Prozent. Liegt deins am unteren Rand, kommt die Portion eher auf 18 g.

Warum wird mein Protein-Eis steinhart?

Zu wenig Fett und zu wenig Rühren. Ohne Fetttröpfchen wachsen die Eiskristalle ungehindert zusammen. Der Löffel Nussmus und das zweimalige Durchrühren in den ersten beiden Stunden sind beide nicht optional.

Geht es ohne gefrorene Banane?

Nur eingeschränkt. Die Banane liefert Stärke und Pektin, die das freie Wasser binden. Gefrorene Mango funktioniert ähnlich gut, alles Wasserreichere wie Beeren dagegen nicht.

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