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Kaiserschmarrn – fertig angerichtet und serviert

Kaiserschmarrn

Zerrissener Pfannkuchen mit Rosinen und Puderzucker – und der Eischnee wird getrennt geschlagen.

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Vorbereitung
20 Min.
Koch-/Backzeit
20 Min.
Gesamt
40 Min.
Schwierigkeit
Mittel
Kalorien
592 kcal
Portionen
4
Vorbereiten
20 Min.
Kochen & Backen
20 Min.

Zerrissener Pfannkuchen mit Rosinen und Puderzucker – und der Eischnee wird getrennt geschlagen. Ohne ihn wird der Kaiserschmarrn ein dicker Pfannkuchen; mit ihm ist er luftig und fällt beim Zerreißen in lockere Stücke. Der Karamellrand entsteht erst zum Schluss, wenn Zucker über die zerrissenen Stücke gestreut wird.

Warum das funktioniert

Der Unterschied zwischen Kaiserschmarrn und einem dicken Pfannkuchen ist der getrennt geschlagene Eischnee. Seine Proteine bilden beim Schlagen ein Netz aus feinen Luftbläschen, das beim Erhitzen expandiert und die Masse auflockert – untergerührtes Eiweiß denaturiert dagegen ohne Schaumstruktur und macht den Teig dicht. Deshalb wird er auch nur untergehoben und nicht eingerührt: Jede Kreisbewegung zerschlägt die Bläschen. Der zweite Punkt ist die Reihenfolge beim Karamellisieren. Der Zucker kommt erst über die bereits zerrissenen Stücke, weil er dann an vielen kleinen Schnittflächen gleichzeitig karamellisiert und überall Kruste bildet. Im Teig von Anfang an würde er nur an der Pfannenunterseite bräunen – und dort schnell verbrennen, bevor die Mitte gar ist.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Unsere besten Tipps

  • Der Eischnee ist nicht verhandelbar. Ohne ihn bekommt man einen dicken Pfannkuchen – gut, aber kein Kaiserschmarrn.
  • Der Zucker kommt erst über die zerrissenen Stücke. Im Teig würde er nur unten bräunen und dort verbrennen, bevor die Mitte gar ist.
  • Eine große Pfanne nehmen. In einer zu kleinen liegt der Teig zu dick, und die Mitte bleibt roh, während die Unterseite schon dunkel ist.

Leckere Varianten

Mit Mandeln

40 g gehobelte Mandeln beim Karamellisieren mitrösten. In Salzburg verbreitet und ein guter Ausgleich zur Süße.

Ohne Rosinen

Sie sind der häufigste Streitpunkt am Tisch. Ohne sie funktioniert das Rezept unverändert – oder man reicht sie separat.

Nährwerte

Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir

Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:

  • Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
  • Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
  • Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
  • Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Warum wird mein Kaiserschmarrn nicht fluffig?

Der Eischnee wurde untergerührt statt untergehoben – oder ganz weggelassen. Seine Luftbläschen sind das Triebmittel; jede Kreisbewegung mit dem Löffel zerstört sie.

Wie viele Kalorien hat Kaiserschmarrn?

Rund 590 kcal pro Portion bei vier Portionen, ohne Apfelmus. Butter und Zucker machen zusammen etwa die Hälfte aus – als Hauptgericht ist das angemessen, in Österreich gilt er als Mittagessen.

Warum heißt er Kaiserschmarrn?

Der Legende nach war er ein Lieblingsgericht von Kaiser Franz Joseph I. Belegt ist das nicht; „Schmarrn“ bedeutet im Österreichischen schlicht Durcheinander und beschreibt die zerrissene Form.

Kann ich ihn im Ofen fertigmachen?

Ja, das ist bei großen Mengen üblich: Nach dem Stocken die Pfanne für zehn Minuten bei 180 °C in den Ofen, dann zerreißen und karamellisieren. So gart die Mitte zuverlässiger durch.

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