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Foxaru
Japanisches Curry – fertig angerichtet und serviert

Japanisches Curry

Kare Raisu: dickes, mildsüßes Curry mit Kartoffeln und Karotten – gebunden mit einer selbst gemachten Curry-Roux.

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Vorbereitung
25 Min.
Koch-/Backzeit
45 Min.
Gesamt
1 Std. 10 Min.
Schwierigkeit
Mittel
Kalorien
686 kcal
Portionen
4
Vorbereiten
25 Min.
Kochen & Backen
45 Min.

Kare Raisu: dickes, mildsüßes Curry mit Kartoffeln und Karotten – gebunden mit einer selbst gemachten Curry-Roux. Japanisches Curry hat mit indischem wenig gemein: Es kam über die britische Marine ins Land und behielt deren Mehlschwitze, weshalb es sämig statt flüssig ist. Der fertige Curry-Block aus dem Asialaden lässt sich in zehn Minuten selbst herstellen und schmeckt deutlich besser.

Warum das funktioniert

Japanisches Curry bindet über eine Roux, also gebräunte Butter mit Mehl, und genau daher kommt seine dicke, glatte Konsistenz – indisches Curry bindet dagegen über Zwiebeln, Tomaten und Joghurt und bleibt flüssiger. Beim Bräunen der Roux passiert zweierlei: Die Stärkekörner im Mehl werden teilweise aufgeschlossen, was ihre Bindekraft senkt, aber Klümpchen verhindert, und gleichzeitig entstehen durch die Maillard-Reaktion nussige Röstaromen, die dem Curry seine Tiefe geben. Deshalb wird die Roux zwar gebräunt, aber nicht zu dunkel: Ab einer bestimmten Bräune bindet sie kaum noch. Der geriebene Apfel und der Löffel Honig sind kein Zugeständnis an Kinder, sondern Bestandteil des Originals – die milde Süße ist das Erkennungsmerkmal von Kare Raisu.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Unsere besten Tipps

  • Die Roux muss abkühlen, bevor sie in die heiße Brühe kommt. Heiß auf heiß verklumpt sie sofort, kalt auf heiß löst sie sich glatt auf.
  • Am zweiten Tag ist es besser. Japanisches Curry gilt in Japan ausdrücklich als Gericht für den Folgetag, weil die Stärke aus den Kartoffeln über Nacht weiter bindet.
  • Große Gemüsestücke nehmen. Kleine zerfallen in der Schmorzeit vollständig, und Kare Raisu lebt davon, dass man Kartoffel und Karotte als Stücke erkennt.

Leckere Varianten

Katsu Curry

Das Curry über ein paniertes, frittiertes Schnitzel gießen. Das ist die bekannteste Variante außerhalb Japans und passt zum bestehenden Rezept für Chicken Katsu.

Vegetarisch

Fleisch weglassen, dafür 300 g Champignons und 200 g Kichererbsen. Die Roux und der Apfel tragen das Gericht, das Fleisch ist der ersetzbarste Teil.

Nährwerte

Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir

Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:

  • Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
  • Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
  • Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
  • Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zu indischem Curry?

Japanisches Curry kam über die britische Marine nach Japan und behielt deren Mehlschwitze – es ist dick, sämig und mildsüß. Indische Currys binden über Zwiebeln, Tomaten oder Joghurt, sind flüssiger und deutlich schärfer gewürzt.

Wie viele Kalorien hat japanisches Curry?

Rund 685 kcal pro Portion, ohne Reis. Mit einer Portion Reis kommen etwa 250 kcal dazu. Ein Drittel der Energie stammt aus dem Schweinenacken – mit magerem Fleisch sinkt der Wert deutlich.

Brauche ich wirklich keine fertigen Curry-Blocks?

Nein. Die selbst gemachte Roux dauert zehn Minuten und enthält weder Palmfett noch Geschmacksverstärker. Sie lässt sich in doppelter Menge vorbereiten und portionsweise einfrieren – dann ist sie genauso schnell wie der Block.

Warum wird mein Curry klumpig?

Die Roux kam direkt in den heißen Topf. Immer zwei Kellen Brühe entnehmen, die abgekühlte Roux darin glattrühren und die Mischung dann zurückgießen.

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