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Foxaru
Japanisches Curry – fertig angerichtet und serviert

Japanisches Curry

Dickes, mildsüßes Kare Raisu mit Kartoffeln und Karotten – gebunden mit selbst gerösteter Curry-Roux.

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Vorbereitung
25 Min.
Koch-/Backzeit
1 Std. 5 Min.
Gesamt
1 Std. 30 Min.
Schwierigkeit
Mittel
Kalorien
686 kcal
Portionen
4
Vorbereiten
25 Min.
Kochen & Backen
1 Std. 5 Min.

Fertige Curry-Blocks braucht hier niemand. Röste Butter und Mehl haselnussbraun und nimm die Pfanne vom Herd, bevor die Gewürze dazukommen. Der Rest schmort 30 Minuten allein vor sich hin.

Warum das funktioniert

Beim Rösten der Roux passieren zwei Dinge gegenläufig: Sie bekommt nussige Röstaromen, verliert dabei aber Bindekraft. Haselnussbraun ist der Punkt, an dem beides noch stimmt – dunkler wird das Curry aromatischer, aber dünn. Deshalb geht die Pfanne bei diesem Farbton vom Herd, nicht später.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Unsere besten Tipps

  • Kein Schweinenacken da? Rindergulasch geht genauso, braucht aber 20 Minuten länger im Topf.
  • Am zweiten Tag schmeckt es besser. Die Stärke aus den Kartoffeln bindet über Nacht weiter, in Japan gilt Kare Raisu als Folgetagsgericht.
  • Gemüse in großen Stücken schneiden. Kleine zerfallen in der Schmorzeit, und Kare Raisu lebt davon, dass man Kartoffel und Karotte erkennt.

Leckere Varianten

Katsu Curry

Das Curry über ein paniertes, frittiertes Schnitzel gießen. Außerhalb Japans die bekannteste Variante – Chicken Katsu gibt es hier als eigenes Rezept.

Vegetarisch

Fleisch weglassen, dafür 300 g Champignons und 200 g Kichererbsen. Roux und Apfel tragen das Gericht, das Fleisch ist der ersetzbarste Teil.

Nährwerte

Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir

Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:

  • Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
  • Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
  • Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
  • Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zu indischem Curry?

Die Bindung. Japanisches Curry kam über die britische Marine ins Land und behielt deren Mehlschwitze – es ist dick, sämig und mildsüß. Indische Currys binden über Zwiebeln, Tomaten oder Joghurt, bleiben flüssiger und sind schärfer gewürzt.

Wie viele Kalorien hat japanisches Curry?

Rund 685 kcal pro Portion, ohne Reis. Eine Portion Reis bringt etwa 250 kcal dazu. Ein Drittel der Energie steckt im Schweinenacken – mit magerem Fleisch sinkt der Wert deutlich.

Brauche ich fertige Curry-Blocks?

Nein. Die selbst geröstete Roux dauert 10 Minuten und kommt ohne Palmfett und Geschmacksverstärker aus. In doppelter Menge vorbereitet und eingefroren ist sie genauso schnell wie der Block.

Warum wird mein Curry klumpig?

Die Roux kam zu heiß oder zu direkt in den Topf. Nimm immer zwei Kellen Brühe heraus, rühr die abgekühlte Roux darin glatt und gieß die Mischung erst dann zurück.

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