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Sojafreie Asia-Sauce – fertig angerichtet und serviert

Sojafreie Asia-Sauce

Kokos-Aminos und Pilzsud ersetzen die Sojasauce – salzig, dunkel und mit demselben Umami.

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Vorbereitung
10 Min.
Koch-/Backzeit
15 Min.
Gesamt
25 Min.
Schwierigkeit
Einfach
Kalorien
19 kcal
Portionen
10 Portionen
Vorbereiten
10 Min.
Kochen & Backen
15 Min.

Kokos-Aminos und Pilzsud ersetzen die Sojasauce – salzig, dunkel und mit demselben Umami. Sojasauce ist in der asiatischen Küche schwer zu ersetzen, weil sie zwei Dinge gleichzeitig liefert: Salz und fermentiertes Glutamat. Diese Sauce baut beides aus anderen Quellen nach und funktioniert überall dort, wo sonst Sojasauce stünde.

Warum das funktioniert

Sojasauce schmeckt nicht deshalb so intensiv, weil sie salzig ist, sondern weil bei der Fermentation Sojaeiweiß in freie Aminosäuren zerlegt wird – vor allem in Glutaminsäure, die für den herzhaften Grundton verantwortlich ist. Um sie zu ersetzen, braucht es eine andere Glutamatquelle, und getrocknete Shiitake sind eine der stärksten überhaupt: Beim Trocknen entsteht in ihnen zusätzlich Guanylat, ein Nukleotid, das die Wirkung von Glutamat um ein Vielfaches verstärkt. Diese Kombination ist der Grund, warum ein Pilzsud kräftiger schmeckt als seine Einzelteile. Kokos-Aminos steuern die Salzigkeit und eine leichte Süße bei, der Balsamico die dunkle Farbe und eine fermentierte Tiefe – und das Einkochen konzentriert alles auf die Stärke einer Sojasauce.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Unsere besten Tipps

  • Das Einweichwasser der Pilze ist die Hauptzutat, nicht der Abfall. Darin steckt das Glutamat, das die Sojasauce ersetzen soll.
  • Getrocknete Shiitake, keine frischen. Erst beim Trocknen entsteht das Guanylat, das die Wirkung des Glutamats um ein Vielfaches verstärkt.
  • Auf die Hälfte einkochen. Ohne diese Konzentration bleibt die Sauce dünn und schmeckt neben einer Sojasauce blass.

Leckere Varianten

Teriyaki-Variante

Zusätzlich zwei Esslöffel Sirup und einen Teelöffel Speisestärke in etwas Wasser angerührt einkochen, bis die Sauce glänzt. Passt zu allem aus der Pfanne und aus dem Airfryer.

Ohne Kokos-Aminos

Stattdessen 100 ml Gemüsebrühe und einen zusätzlichen Teelöffel Salz. Die Sauce wird weniger süß und etwas dünner, deckt dafür aber auch Kokosunverträglichkeiten ab.

Nährwerte

Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir

Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:

  • Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
  • Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
  • Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
  • Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Was sind Kokos-Aminos?

Der eingekochte, fermentierte Saft der Kokosblüte, mit Salz versetzt. Sie enthalten keinerlei Soja, schmecken milder und süßer als Sojasauce und haben etwa zwei Drittel ihres Salzgehalts. Erhältlich sind sie im Bioladen und im Asia-Markt.

Ist die Sauce auch glutenfrei?

Ja, alle Zutaten sind von Natur aus glutenfrei – im Gegensatz zu klassischer Sojasauce, die fast immer Weizen enthält. Wer beides braucht, hat hier eine Lösung für zwei Allergene auf einmal. Beim Balsamico auf das Etikett achten, manche Sorten enthalten Zusätze.

Wie salzig ist sie im Vergleich?

Etwas milder als Sojasauce. Beim ersten Kochen mit ihr lieber ein Drittel mehr nehmen und dann abschmecken, statt sich auf die gewohnte Menge zu verlassen. Nachwürzen geht immer, zurücknehmen nicht.

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