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Risotto aus dem Schnellkochtopf – fertig angerichtet und serviert

Risotto aus dem Schnellkochtopf

Sechs Minuten unter Druck statt zwanzig Minuten Rühren – und es wird trotzdem cremig.

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Vorbereitung
10 Min.
Koch-/Backzeit
20 Min.
Gesamt
30 Min.
Schwierigkeit
Einfach
Kalorien
563 kcal
Portionen
4
Vorbereiten
10 Min.
Kochen & Backen
20 Min.

Sechs Minuten unter Druck statt zwanzig Minuten Rühren – und es wird trotzdem cremig. Das Rühren beim Risotto hat einen Zweck: Es reibt Stärke von den Körnern. Unter Druck übernimmt das die Bewegung der kochenden Flüssigkeit, und das Ergebnis unterscheidet sich weniger, als Puristen glauben.

Warum das funktioniert

Die Cremigkeit eines Risottos kommt aus Amylopektin, einer Stärke, die vor allem in Rundkornreis wie Arborio oder Carnaroli steckt. Sie löst sich beim Kochen aus der Kornoberfläche und bindet die Flüssigkeit. Das ständige Rühren im klassischen Verfahren beschleunigt das durch Reibung – unter Druck erledigt die heftig zirkulierende Flüssigkeit dasselbe. Entscheidend ist stattdessen das Verhältnis: 1 zu 2,5 statt der üblichen 1 zu 3,5, weil im geschlossenen Topf nichts verdunstet. Und das Anrösten des Reises vor dem Angießen bleibt Pflicht: Dabei versiegelt die äußere Kornschicht leicht, sodass das Korn Flüssigkeit langsam aufnimmt und bissfest bleibt, statt in sechs Minuten zu Brei zu zerfallen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Unsere besten Tipps

  • Druck sofort manuell ablassen. Bei natürlichem Abbau gart der Reis zehn Minuten nach, und aus bissfest wird Brei.
  • Kalte Butter zum Mantecare. Sie schmilzt langsam genug, dass sich eine Emulsion bildet – geschmolzene Butter trennt sich und das Risotto wird ölig.
  • Weniger Flüssigkeit als beim klassischen Risotto. 1 zu 2,5 statt 1 zu 3,5, weil im geschlossenen Topf nichts verdunstet.

Leckere Varianten

Mit Pilzen

300 g Pilze vorher separat scharf anbraten und erst beim Mantecare unterheben. Mitgekocht geben sie Wasser ab und verdünnen das Risotto – und ihre Röstaromen wären ohnehin weg.

Mit Kürbis

300 g Kürbiswürfel gleich mit dem Reis in den Topf. Sie zerfallen unter Druck teilweise und färben das Risotto orange – hier ist Mitkochen ausnahmsweise erwünscht.

Nährwerte

Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir

Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:

  • Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
  • Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
  • Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
  • Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Schmeckt man den Unterschied zum gerührten Risotto?

Nebeneinander ja, einzeln kaum. Das klassische Risotto hat eine minimal gleichmäßigere Bindung, weil die Stärke über zwanzig Minuten gleichmäßig freigesetzt wird. Der Zeitunterschied beträgt aber gut fünfzehn Minuten aktives Rühren – und das ist ein Argument.

Welcher Reis funktioniert?

Arborio und Carnaroli. Carnaroli ist etwas robuster und verzeiht eine Minute zu viel, Arborio wird cremiger. Was nicht funktioniert: Langkornreis oder Parboiled – sie enthalten zu wenig Amylopektin und ergeben Reis mit Brühe statt Risotto.

Mein Risotto ist zu dick geworden.

Heiße Brühe löffelweise einrühren, bis es beim Kippen des Topfes langsam nachfließt – das ist die richtige Konsistenz. Risotto zieht auch nach dem Herd weiter nach, deshalb lieber etwas zu flüssig servieren als zu fest.

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