
Mongolian Beef
Zarte Rindfleischstreifen in dunkler, glänzender Sojasauce mit reichlich Frühlingszwiebeln.
- Vorbereitung
- 15 Min.
- Koch-/Backzeit
- 10 Min.
- Gesamt
- 25 Min.
- Schwierigkeit
- Einfach
- Kalorien
- 526 kcal
- Portionen
- 4
- Vorbereiten
- 15 Min.
- Kochen & Backen
- 10 Min.
Zarte Rindfleischstreifen in dunkler, glänzender Sojasauce mit reichlich Frühlingszwiebeln. Trotz des Namens stammt das Gericht nicht aus der Mongolei, sondern aus der taiwanesisch-amerikanischen Restaurantküche, und hat sich von dort in die ganze Welt verbreitet. In zwanzig Minuten fertig und ein sicherer Treffer für Rindfleisch-Fans.
Warum das funktioniert
Rindfleisch besteht aus langen Muskelfaserbündeln, die von Bindegewebe umschlossen sind. Schneidest du längs, bleiben diese Fasern über die ganze Länge des Streifens intakt und man muss sie beim Kauen zerreißen. Quer geschnitten sind sie nur noch wenige Millimeter lang und zerfallen von selbst. Bei kurz gebratenem Fleisch ist das der wichtigste Hebel überhaupt – wichtiger als Marinade oder Fleischqualität.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- 1
Fleisch panieren
Schneide das Rindfleisch quer zur Faser in etwa 5 mm dünne Streifen, das macht es deutlich zarter. Vermeng die Streifen gründlich mit der Speisestärke, bis jedes Stück gleichmäßig und trocken bepudert ist. Lass sie zehn Minuten ruhen. Die Stärkeschicht bildet beim Braten eine feine Kruste, an der die Sauce später wunderbar haftet.
- 2
Sauce anrühren
Verrühre helle und dunkle Sojasauce, braunen Zucker und Wasser in einer Schüssel, bis sich der Zucker gelöst hat. Die dunkle Sojasauce sorgt für die tiefe, fast schwarze Farbe, die helle für den Salzgehalt. Stell die Schüssel neben den Herd, denn ab jetzt geht es schnell.
- 3
Fleisch scharf anbraten
Erhitze das Öl in einem Wok bei starker Hitze, bis es leicht schimmert, und brate das Fleisch in zwei Portionen jeweils etwa zwei Minuten. Lass die Streifen in der ersten Minute unbewegt liegen, damit sie Farbe nehmen. Nimm das Fleisch heraus, sobald es außen gebräunt und innen noch leicht rosa ist, es gart in der Sauce nach.
- 4
Sauce einkochen
Gieß bis auf einen Esslöffel das Öl ab und brate Knoblauch, Ingwer und nach Wunsch die Chiliflocken dreißig Sekunden an, bis es intensiv duftet. Gieß die Sauce an und lass sie zwei bis drei Minuten sprudelnd einkochen, bis sie sichtbar dickflüssig wird und Blasen wirft. Die Stärke vom Fleisch bindet sie später zusätzlich.
- 5
Zusammenführen
Gib das Fleisch zurück in den Wok und schwenk es eine Minute in der Sauce, bis alles dunkel glänzt. Heb zum Schluss die Frühlingszwiebelstücke unter und nimm den Wok direkt vom Herd, sie sollen noch knackig sein und ihr frisches Aroma behalten. Serviere sofort mit Reis.
Unsere besten Tipps
- Immer quer zur Faser schneiden. Das ist bei Rindfleisch der wichtigste Hebel für Zartheit.
- Der Wok muss richtig heiß sein und das Fleisch in zwei Portionen gebraten werden, sonst kocht es im eigenen Saft.
- Die Frühlingszwiebeln sind hier kein Deko-Element, sondern eine Hauptzutat. Sechs Stück sind wirklich sechs Stück.
Leckere Varianten
Mit Brokkoli
300 g Brokkoliröschen zwei Minuten blanchieren und am Ende mit dem Fleisch unterheben.
Milder und süßer
Chiliflocken weglassen und einen Esslöffel Honig zusätzlich in die Sauce geben, dann mögen es auch Kinder.
Nährwerte
| Kalorien | 526 kcal |
|---|---|
| Eiweiß | 34 g |
| Kohlenhydrate | 25 g |
| – davon Zucker | 13 g |
| Fett | 33 g |
| Ballaststoffe | 1 g |
Woraus die 526 kcal kommen
je Portion
Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir
Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:
- Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
- Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
- Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
- Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.
Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.
Häufige Fragen
Kommt das Gericht aus der Mongolei?
Nein. Es entstand in taiwanesischen Restaurants und hat mit der mongolischen Küche nichts zu tun. Der Name ist reine Restaurant-Vermarktung.
Welches Rindfleisch soll ich nehmen?
Filet ist am zartesten, Hüfte oder Roastbeef funktionieren aber genauso gut und sind günstiger. Wichtiger als das Teilstück ist der dünne Schnitt quer zur Faser.
Wird die Sauce nicht zu süß?
Vier Esslöffel Zucker klingen viel, werden aber von der Sojasauce ausbalanciert. Wenn es dir zu süß ist, reduziere beim nächsten Mal auf drei Esslöffel.
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