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Sommerrollen – fertig angerichtet und serviert

Sommerrollen

Vietnamesische Reispapierrollen mit Garnelen, Minze und Glasnudeln – frisch, nicht frittiert.

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Vorbereitung
35 Min.
Koch-/Backzeit
10 Min.
Gesamt
45 Min.
Schwierigkeit
Mittel
Kalorien
385 kcal
Portionen
4 Portionen
Vorbereiten
35 Min.
Kochen & Backen
10 Min.

Vietnamesische Reispapierrollen mit Garnelen, Minze und Glasnudeln – frisch, nicht frittiert. Der häufigste Fehler ist, das Reispapier zu lange einzuweichen: Es soll aus dem Wasser kommen, wenn es sich noch steif anfühlt, und erst auf dem Brett weich werden. Zu weiches Papier reißt beim Rollen und klebt an sich selbst.

Warum das funktioniert

Reispapier besteht aus Reismehl und Tapiokastärke und quillt in Wasser sehr schnell – der Vorgang hört aber nicht auf, wenn das Blatt aus dem Wasser kommt. Die bereits aufgenommene Feuchtigkeit verteilt sich weiter im Blatt, sodass es auf dem Brett noch eine halbe Minute nachweicht. Genau darauf beruht der Trick: Wer bis zur fertigen Geschmeidigkeit im Wasser wartet, hat beim Rollen ein Blatt, das über den Punkt hinaus ist, an sich selbst klebt und reißt. Für die Rolle selbst ist außerdem die Reihenfolge entscheidend. Die Garnelen liegen mit der Schnittfläche nach unten ganz außen, weil sie durch das durchscheinende Papier sichtbar sein sollen; die Glasnudeln kommen in die Mitte, weil sie als weiches Polster die Kanten der harten Zutaten abfangen, die sonst das Papier durchstoßen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Unsere besten Tipps

  • Zwei bis drei Sekunden im Wasser sind wirklich genug. Das Blatt weicht auf dem Brett nach – wer wartet, bis es im Wasser weich ist, kann es danach nicht mehr rollen.
  • Ein feuchtes Brett statt eines trockenen. Auf trockenem Holz klebt das Reispapier fest und reißt beim Anheben.
  • Sommerrollen sind kein Vorbereitungsgericht. Nach ein paar Stunden im Kühlschrank wird das Papier zäh und die Kräuter dunkeln nach – sie gehören direkt auf den Tisch.

Leckere Varianten

Vegan

Garnelen durch gebratenen, marinierten Tofu ersetzen und im Dip die Hoisinsauce durch Sojasauce mit einem Teelöffel Ahornsirup. Auch die Fischsauce entfällt damit.

Mit Schweinebauch

In Vietnam wird oft dünn geschnittener, gekochter Schweinebauch zusammen mit den Garnelen eingerollt. Deutlich sättigender und die klassische Variante in Ho-Chi-Minh-Stadt.

Nährwerte

Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir

Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:

  • Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
  • Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
  • Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
  • Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zu Frühlingsrollen?

Frühlingsrollen werden frittiert und haben einen Teigmantel aus Weizen, Sommerrollen bleiben roh und werden in Reispapier gewickelt. Geschmacklich sind es zwei völlig verschiedene Gerichte – das eine knusprig und warm, das andere frisch und kühl.

Wie viele Kalorien haben Sommerrollen?

Rund 385 kcal pro Portion von drei Rollen, inklusive Dip. Der Dip macht mit etwa 125 kcal einen erheblichen Teil aus – ohne ihn liegt eine Portion bei rund 260 kcal.

Warum reißt mein Reispapier?

Es war zu lange im Wasser. Zwei bis drei Sekunden reichen; das Blatt weicht auf dem Brett nach. Zweiter häufiger Grund: zu viel Füllung oder harte Kanten wie Karottenstücke direkt am Papier, ohne Glasnudeln als Polster.

Kann ich sie vorbereiten?

Nur wenige Stunden, abgedeckt mit einem feuchten Tuch und mit Abstand zueinander. Länger wird das Reispapier zäh. Die Zutaten lassen sich dagegen gut vorbereiten und erst am Tisch von den Gästen selbst rollen.

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