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Thai-Currypaste selber machen – fertig angerichtet und serviert

Thai-Currypaste selber machen

Rote und grüne Currypaste aus frischen Zutaten – der Unterschied zum Glas ist größer als bei jeder anderen Zutat.

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Vorbereitung
30 Min.
Koch-/Backzeit
5 Min.
Gesamt
35 Min.
Schwierigkeit
Einfach
Kalorien
67 kcal
Portionen
8 Portionen
Vorbereiten
30 Min.
Kochen & Backen
5 Min.

Gekaufte Paste ist pasteurisiert – dabei verschwindet genau das, was Zitronengras, Galgant und Limettenblätter ausmachen. Eine halbe Stunde im Mörser holt das zurück, und der Rest ist Vorrat für Wochen.

Warum das funktioniert

Ein Mixer arbeitet schnell und wird dabei warm – und die Wärme treibt genau die Öle aus, um die es geht. Der Mörser quetscht langsam und kalt, die Öle bleiben in der Paste. Deshalb erst die harten Zutaten, dann die weichen: Sie brauchen unterschiedlich lange, bis sie zerfallen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Unsere besten Tipps

  • Handschuhe beim Verarbeiten der Chilis tragen. Capsaicin ist fettlöslich und lässt sich mit Wasser kaum abwaschen – wer sich danach ans Auge fasst, merkt es sehr deutlich.
  • Galgant und Kaffirlimettenblätter gibt es tiefgekühlt im Asialaden. Frisch sind sie schwer zu bekommen, getrocknet bringen sie kaum Aroma.
  • Die Paste in Eiswürfelform portionsweise einfrieren. Ein Würfel entspricht etwa einem Esslöffel und damit einer Currypfanne für zwei Personen.

Leckere Varianten

Grüne Currypaste

Getrocknete rote Chilis durch 15 frische grüne Thai-Chilis ersetzen und einen Bund Korianderwurzeln dazugeben. Deutlich schärfer und frischer – in Thailand die schärfste der drei klassischen Pasten.

Massaman-Paste

Zusätzlich eine Zimtstange, vier Kardamomkapseln und drei Nelken mitrösten. Ergibt die warme, milde Paste für Massaman Curry.

Nährwerte

Aus den Zutaten berechnet – so rechnen wir

Wir addieren die Referenzwerte aller Zutaten und teilen durch die Portionszahl. Diese Annahmen stecken darin:

  • Referenzwerte je 100 g – für die rohe Zutat, so wie sie in der Liste steht.
  • Dosenware zählt mit Abtropfgewicht, Fleisch am Knochen mit Einkaufsgewicht: Von einem Hähnchenschenkel isst man rund 70 Prozent, den Rest lässt man liegen.
  • Beim Kochen verdampft Wasser. Die Energie bleibt im Topf, das Gewicht nicht – die Angabe gilt deshalb pro Portion, nicht pro 100 g fertiges Gericht.
  • Was ohne Menge dasteht – „Salz und Pfeffer“ –, zählt nicht mit.

Ein Richtwert, keine Laborangabe: Zwei Zwiebeln wiegen nicht gleich viel, und der Fettgehalt schwankt von Packung zu Packung.

Wie wir Nährwerte rechnen →

Häufige Fragen

Wie viele Kalorien hat Currypaste?

Rund 65 kcal pro Portion von etwa zwei Esslöffeln. In einem fertigen Curry fällt das kaum ins Gewicht – dort kommen die Kalorien fast vollständig aus der Kokosmilch.

Lohnt sich der Aufwand gegenüber gekaufter Paste?

Bei kaum einer Zutat so sehr wie hier. Eine Portion reicht für acht Currys, also fällt der Aufwand je Gericht kaum ins Gewicht. Wer keine Zeit hat, nimmt eine gekaufte Paste und röstet sie mit frischem Zitronengras und Limettenblatt an – das holt einen guten Teil zurück.

Mörser oder Mixer?

Mörser, wenn möglich. Ein Mixer erzeugt Reibungswärme und treibt die ätherischen Öle aus. Wenn Mixer, dann mit zusätzlichem Öl und in kurzen Intervallen, damit er nicht heiß läuft.

Wie lange hält sich die Paste?

Im Glas mit einer Ölschicht bedeckt zwei Wochen im Kühlschrank. Portionsweise eingefroren drei Monate ohne nennenswerten Aromaverlust – das ist der praktischere Weg.

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